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Sponsoren/Unterstützer Nachwuchsakademie
sowas ist der Tod des (Amateuer) Fußballs im herkömmlichen Sinn, das zerstört nachaltig und gründlich den Fußball in den Amateurspielklassen und schädigt die Nachwuchsarbeit nahezu sämtlicher Vereine unterhalb der Regionalliegen. Leider gibt es weltweit massenhaft so bekloppte Eltern die Ihre , chienesischen, vietnamesischen, kanadischen und was weiss ich woher stammenden Kinder zu solchen Konstrukten geben und denken, die werden dann irgendwo Fußballprofi.

Der Einzige der profituiert ist der Betreiber des "Kontrukts", und ein paar dort angeheuerte Ex- Profis, die auf ihrem Altenteil nochmal was abzocken wollen. Alles unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit und der sogenannten Nachwuchsförderung. Und der deutsche Staat , Land, Kommune , Verband sind so doof und unterstützen sowas noch. Im Ergebnis werden die Vereine im weiten Umkreis keine Nachwuchsteams mehr haben, später keine Spieler für die Männerteams.

Die Konstrukte haben wir ja bereits auf breiter Ebene und ich kenne keins, dass nicht gewaltig über Fördertöpfe gepampert wurde. Dafür spielen die nun Junioreneregionalliga oder noch höher und haben keine Männerteams mehr am Ort ( z.B. Schlotheim). Die Masse der Spieler kann nichts, kommt sehr selten höher als Oberliga, dafür haben die Eltern ein paar Tausender verbrannt ! Dafür sind die Spieler meist für ganz "normale" Amateurvereine "verbrannt" , haben die Nasen so hoch, dass es reinregnet und finanzielle Vorstellung , dass einem die Tränen kommen. An einen Verein wurden die ja auch nie gebunden und so konnte auch keine Vereinsnähe, Vereinstreue wachsen. Diese Spieler gegen dann auch später als mögliche Sponsoren verloren, weil sie eben kein Herzblut für einen Verein entwickeln konnten und so dreht sich die Abwärtsspirale immer weiter und weiter. Einfach traurig.

Gruß O.S.
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Damit ist alles gesagt. Der Tod des Nachwuchsfußballs auf Amateurebene. Hier geht es nur darum bestimmten Leuten die Taschen zu füllen, von Eltern welche die Zukunft ihrer "hochtalentierten" Sprößlinge im Profifußball sehen. Ekelhaft.
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(11.06.2021, 14:04)Nordthüringer schrieb: Und wenn es so wäre. Wir können uns unsere möglichen Partner nicht aussuchen.

Teil der Vereinbarung mit der Stadt Arnstadt ist, dass alle Spieler der Akademie (zwischen 16 und 21 Jahren)
für den dortigen Verein auflaufen werden. Damit ist klar, dass eher der Arnstädter Verein mit seinen Nachwuchsmannschaften und vielleicht auch der Männermannschaft eher in höhere Gefilden gelangen werden.
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solche Vereinbarungen mit den Standorten der Kontrukte sind üblich und kaschieren ein paar Jahre die dort eher dünne oder gar nicht vorhandene Nachwuchsarbeit. Der Verband fördert das dann auch noch indem er die Nachwuchstruppen der Kontstrukte irgendwelchen Vereinen zurechnet. Die Vereine , meist mehrere, sonnen sich dann im "Glanz" der Konstrukte  und rechenen die PseudoLeistungen der Nachwuchsteams für sich an !

Spätestens nach ein paar Jahren haben dann die dort ansässigen Vereine gar keine Nachwuchmannschaften mehr, damit auch keine Nachwuchsstrukturen, Eltern die Kinder fahren, Trainer, Betreuer, Busse, Trainingsplätze, Finanzmitel für den Nachwuchs, alles geht dann den Bach runter und lässt sich dann später auch nicht mehr so einfach aus dem Boden stampfen. Das dauert Jahre und einmal weg = für immer weg.

Wird sicher noch 5-10 Jahre dauern, ehe das vielleicht einmal ein Verband wie der TFV erkennt, dass die Nachwuchsarbeit in der Fläche direkt zu den Vereinen gehört und nicht in irgendwelche "Eliteakademien" oder wir lassen in den den Nachwuchsklassen nur noch Mannschaften zu, mit z.B. 80 % Spielern die in einem DFB Team spielen dürften, aber wenn man sowas sagt, ist mam ja gleich Rassist oder Nazi oder was weisss ich. Sollen doch die Konstrukte unter sich spielen und nicht die vorhandenen Strukturen des DFB / TFV unterwandern und aussaugen.

Gruß O.S.
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In diesem Fall spielen die Spieler aber alle nur bei EINEM Verein und auch erst ab 16 Jahre. Das heisst der Verein wird sicher auch jüngere Spieler weiterhin selbst fördern . Das Konzept jedenfalls hört sich gut an und wird ganz sicher der NWA das eine oder andere Toptalent kosten in Zukunft.
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(12.06.2021, 14:44)Papa schrieb: Teil der Vereinbarung mit der Stadt Arnstadt ist, dass alle Spieler der Akademie (zwischen 16 und 21 Jahren)
für den dortigen Verein auflaufen werden. Damit ist klar, dass eher der Arnstädter Verein mit seinen Nachwuchsmannschaften und vielleicht auch der Männermannschaft eher in höhere Gefilden gelangen werden.

Das klingt nicht gut.
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Das bedeutet, dass die NWA knapp 20km entfernt einen mehr als ernsthaften Mitbewerber haben wird und wenn sie es gut machen, wird deren A und B Juniorenteam bald mit RWE un Punkte spielen. Was die Männermannschaft angeht muss man abwarten
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(13.06.2021, 20:13)Nordthüringer schrieb: Gerber wird die Männermannschaft schon wieder hochführen. Wenn die NWA dann noch Talente nach Arnstadt verliert besteht die Gefahr dass die NWA überflüssig wird und nur noch fertige Spieler geholt werden. Das ist keine gute Entwicklung.

Ich meinte die Männermannschaft des Arnstädter Vereins, denn dieses Projekt umfasst Spieler bis 21 Jahre...
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(13.06.2021, 20:30)Papa schrieb: Ich meinte die Männermannschaft des Arnstädter Vereins, denn dieses Projekt umfasst Spieler bis 21 Jahre...

Sorry, dann habe ich das falsch verstanden. So oder so hoffe ich aber irgendwann wieder Eigengewächse im Stadion bejubeln zu können.
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(12.06.2021, 14:31)maspoli schrieb: Damit ist alles gesagt. Der Tod des Nachwuchsfußballs auf Amateurebene. Hier geht es nur darum bestimmten Leuten die Taschen zu füllen, von Eltern welche die Zukunft ihrer "hochtalentierten" Sprößlinge im Profifußball sehen. Ekelhaft.

Wenn man sich das einmal genau durchliest, kann man in der Tat eigentlich nur in diese Richtung kommen.

Das fängt damit an, dass das zwar ähnlich dem Sportgymnasium Ausbildung und Fußball verbinden soll.

Wenn das Ganze aber bereits als Privatschule deklariert ist - die Eltern müssen also Schulgeld zahlen - wird es spannend.

Spätestens an dem Punkt, an dem Erzieher/Ausbilder/Trainer die Lern - und Sportfähigkeiten der Schützlinge anders einschätzen als die "hochkompetenten" Eltern - die ohnehin wissen, das die ganzen Ausbilder einfach nur zu doof sind, die Fähigkeiten der Kinder zu erkennen.
Das es solche und ähnliche Diskussionen gibt, davon können wohl einige ehemalige und jetzige RWE-Nachwuchstrainer ein Lied von singen. Bzw musste man als Zuschauer von Nachwuchsspielen immer mal nur genau zuhören in manchen Ecken, was da Eltern von RWE-Nachwuchsspielern so absonderten......

@guerti - nee, beim besten Willen. Als geiles Projekt sehe ich das nicht.
Das wird dann - wie @O.S das schon sagte ( zb Erfahungen mit Spielern aus so einem Zentrum in Schlotheim) ein privilegierter, elitäter Kreis - entschieden vom Geldbeutel der Eltern.

Und wenn ich die Zielrichtung sehe - USA, Kanada, Georgien, Japan, China als Zusammenarbeit.
Da will man Geld verdienen. Mit Ligen, die gerade immer mehr ausgebaut werden mit viel Geld.

Und wer - wie angedacht - vor allem die Collage-/Uniausbildung in den USA als Ziel hat, wird dem SV Arnstadt wenig bis keinen Ertrag bringen und eher kaum irgendeine Konkurrenz zu RWE sein.
Das kann man zwar dem SV Arnstadt erzählen, damit man einen Mitträger hat und die Infrastruktur benutzen kann.
Darüber hinaus sehe ich halt keinen Ertrag für diesen Verein.
Außer, das Herr Traub mit seinem Background genau genommen ein Wirtschaftsunternehmen mit jungen Talenten betreibt.

Abgesehen davon, das Ausbildung in den USA auch bei jungen RWE-Spielern schon länger ein Thema war/ist und ja auch welche in die USA gegangen sind und dort studieren und spielen.
Nur bringen diese Jungs ihren deutschen Ausbildungsvereinen eben nichts mehr (außer vielleicht später mal Beteiligung an Transfererlösen eventuell).
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(11.06.2021, 18:24)O.S. schrieb: sowas ist der Tod des (Amateuer) Fußballs im herkömmlichen Sinn, das zerstört nachaltig und gründlich den Fußball in den Amateurspielklassen und schädigt die Nachwuchsarbeit nahezu sämtlicher Vereine unterhalb der Regionalliegen. Leider gibt es weltweit massenhaft so bekloppte Eltern die Ihre , chienesischen, vietnamesischen, kanadischen und was weiss ich woher stammenden Kinder zu solchen Konstrukten geben und denken, die werden dann irgendwo Fußballprofi.

Der Einzige der profituiert ist der Betreiber des "Kontrukts", und ein paar dort angeheuerte Ex- Profis, die auf ihrem Altenteil nochmal was abzocken wollen. Alles unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit und der sogenannten Nachwuchsförderung. Und der deutsche Staat , Land, Kommune , Verband sind so doof und unterstützen sowas noch. Im Ergebnis werden die Vereine im weiten Umkreis keine Nachwuchsteams mehr haben, später keine Spieler für die Männerteams.

Die Konstrukte haben wir ja bereits auf breiter Ebene und ich kenne keins, dass nicht gewaltig über Fördertöpfe gepampert wurde. Dafür spielen die nun Junioreneregionalliga oder noch höher und haben keine Männerteams mehr am Ort ( z.B. Schlotheim). Die Masse der Spieler kann nichts, kommt sehr selten höher als Oberliga, dafür haben die Eltern ein paar Tausender verbrannt ! Dafür sind die Spieler meist für ganz "normale" Amateurvereine "verbrannt" , haben die Nasen so hoch, dass es reinregnet und finanzielle Vorstellung , dass einem die Tränen kommen. An einen Verein wurden die ja auch nie gebunden und so konnte auch keine Vereinsnähe, Vereinstreue wachsen. Diese Spieler gegen dann auch später als mögliche Sponsoren verloren, weil sie eben kein Herzblut für einen Verein entwickeln konnten und so dreht sich die Abwärtsspirale immer weiter und weiter. Einfach traurig.

Gruß O.S.

Ich sehe es differenzierter. Gerade in den höheren Altersklassen dieser Projekte spielen Jugendliche, die auf herkömmliche Weise nie und nimmer in Thüringen gelandet werden. Den Eltern der Kinder geht u.a. um einen deutschen Schulabschluss, weil dieser international in weiten Teilen der Welt als hochwertig angesehen wird. Der Aspekt Fußball spielt dabei mitunter gar nicht die Hauptrolle, sondern ist eher ein Nebeneffekt. Die Kosten an einem reinen Schulinternat (gerade in den alten Bundesländern) sind nämlich oftmals höher.
Sofern das Arnstädter Projekt tatsächlich im Altersbereich 16-21 bleibt, mache ich mir auch um den Nachwuchsbereich der kleineren Vereine wenig Sorgen. Denn mit 16 Jahren hat ein Großteil der Nachwuchsfußballer entweder schon aufgehört (Beginn der Lehre) oder betreibt das Kicken tatsächlich nur als Hobby. Talentierte Spieler, die etwas erreichen wollen, kicken mit 16 sicher nicht mehr auf dem Dorf.
Im Sinne der fußballerischen Ausbildung kommt bei diesen Projekten für die Spieler auch häufig mehr rum, als in der bisherigen Struktur. Thüringen hat ein massives Qualitätsproblem bei den Kinder- und Jugendtrainern. Die Vereine sind oft froh, überhaupt jemanden zu finden, der den Job macht. Natürlich für lau, genauso sieht die Qualität dann auch aus. In anderen Bundesländern gibt es z.B. die Pflicht, dass in der Verbandsliga mindestens die B-Lizenz vorliegen muss. Klar macht die Lizenz keinen guten Trainer, aber die Wahrscheinlichkeit ist höher, als bei einem Spielervater oder einem von den alten Herren, der selbst nur Kreisklasse gespielt hat. Außerdem geht es vielen Trainern nur darum, mit ihrer Truppe in der Tabellen oben zu stehen. Die Entwicklung eines einzelnen Spielers ist dann häufig egal. Die kommerziellen Projekte hingegen haben in der Regel gut ausgebildete Trainer. Und die Entwicklung des Einzelnen bringt am Ende das Geld, wenn ein Spieler nämlich irgendwo hin transferiert wird.
Konkurrenz belebt das Geschäft. Statt auf diese Projekt zu schimpfen, sollte sich vielleicht eher hinterfragt, warum es nicht (mehr) gelingt, die Toptalente nach Erfurt zu holen bzw. sie zu halten?!
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