Da liegt ganz viel an Historie, Spannung, Emotionen und Fußballträumen in der Luft.
Samstag - 14.30 Uhr - der einzig ungeschlagene - Tabellenführer FC Rot-Weiß Erfurt empfängt zu Hause den langsam in Fahrt kommenden Tabellendritten FC Erzgebirge Aue im Steigerwaldstadion.
Für RWE das letzte Heimspiel für rund 5 Wochen und der Beginn von fünf wichtigen Wochen, in denen man als Tabellenführer auf Herz und Nieren geprüft wird.
Zu Hause gegen Aue, beim amtierenden Meister Lok Lepzig, Pokalachtelfinale beim SC Heiligenstadt, beim Chemnitzer FC, FSV Zwickau zu Hause, beim Greifswalder FC.
Mit dem dann gespielten 14.Spieltag Ende Oktober wird man wissen, ob RWE weiterhin ganz oben den Ton in der Liga angibt oder zumindest mit oben dabei bleibt.
Oder ob alles nur Sandburgen waren.....
90 Spiele weisen die meisten Statistiken aus zwischen RWE und Aue, wobei jedoch so gut wie alle Statistiker die Saisons 1992/93- 1993/94 nicht aufführen, als sich beide in der damals drittklassigen NOFV Oberliga Nordost Staffel Süd noch 4mal gegen überstanden.
Nur transfermarkt.de führt korrekterweise 94 Begegenungen in der Statistik.
Erstmals gab es diese Partie 1951 - noch als Turbine Erfurt in der DDR-Oberliga. Aue gewann damals in Erfurt 3:1.
Die komplette Gesamtbilanz sagt - 23 Erfurter Siege, 35 remis, 36 Auer Siege bei 116:136 Spielen.
Da gibt es Nachholebedarf.
Es gibt kaum solch einen Gegner wie Aue, bei dem RWE in der Historie der Spiele über 75 Jahre nur 3mal auswärts in Aue gewann - 1957, 1993 und 1994.
Der letzte Heimsieg gegen Aue war exakt an meinem Geburtstag 2009, als wir in Liga 3 mit 2:0 gewannen.
2010 holten wir noch ein 0:0, im September 2015 unterlagen wir 0:1 zu Hause. Die letzte Partie gegen Aue endete dann Ende März 2016 im Erzgebirge 2:2.
Nach 10,5 Jahren also nun das Wiedersehen und das erstmalig überhaupt bei diesem uralten Ostduell in einer vierten Liga.
Dabei musste Aue in der letzten DDR-Oberligasaison 89/90 sogar absteigen in die erste DDR-Liga.
In der Übergangssaison 90/91 dieser DDR-Liga kam es dort zum Showdown mit dem FSV Zwickau. Am letzten Spieltag siegte Zwickau 9:0 in Tiefenort, Aue zu Hause 4:1 gegen Motor Weimar. Am Ende wurde Zwickau Staffelsieger punktgleich und Aue wegen nur eines Tores Zweiter hinter Zwickau.
Bis heute munkelt man über das Zwickauer Ergebnis in Tiefenort.
Trainer war damals übrigens Klaus Toppmöller im Erzgebirge.
Diese Rivalitäten nach der Wende mit Zwickau setzten sich über mehrere Jahre fort, ab 1992 gesellte sich RWE mit dazu, wenn es um eventuelle Aufstiege in die 2.Bundesliga ging.
Aber weder EX-RWE-Spieler Lutz Lindemann als Trainer zwischen 1994-99 gelang mit Aue der Aufstieg noch dem legendären Gerd Schädlich ab 1999 bis 2002.
In 2002/03 schaffte es dann Schädlich endlich, über die Regionaliga Nord aufzusteigen in die 2.Bundesliga mit Aue.
Bis zum Sommer 2025 folgte dann wohl eines der erfolgreichsten Kapitel Auer Fußballgeschichte.
Gerd Schädlich hielt Aue bis 2007 in der 2.Bundesliga.
Nachfolger Heiko "Benno" Weber holte sich 2008 ein Veilchen und stieg mit den Lila-Weißen ab in Liga 3.
Rico Schmitt brachte die Erzgebirgler ab 2008 dann in 2010 zurück in die 2.Bundesliga und hielt dort mit ihnen die Klasse 2011.
Das gelang auch den Nachfolgern Karsten Baumann und Falko Götz einigermaßen.
Unter Tomislav Stipic erfolgte 2015 der Abstieg in Liga 3.
Die postwendende Rückkehr in de 2.Bundesliga bewerkstelligte Ex-RWE-Trainer Pavel Dotchev.
Danach gab es mit Domenico Tedesco, Hannes Drews, Daniel Meyer, Dirk Schuster und Marc Hensel erfolgreichen Kampf um den Klassenerhalt bis 2021. Mal mit mehr zittern, mal mit weniger.
2021/22 schaffte es Marc Hensel nicht mehr und Feurwehrmann Pavel Dotchev ebenfalls nicht mehr.
Ab 2022 hieß es wieder Liga 3 in Aue.
Jedoch gelang es Pavel Dotchev bei senem zweiten Engagement diesmal nicht, Aue die Rückkehr in die 2.Bundesliga zu bescheren.
Nachfolger Jens Härtel agierte ebenfalls oft glücklos.
Letztlich war es dann 2026 soweit - erstmaliger Abstieg in Liga 4 für den FC Erzgebirge Aue.
Vom Drittligateam blieb so gut wie nichts übrig.
Lediglich die Torleute Uhlig, Männel und Kretschmer, Rechtsverteidger Burghardt sowie Stürmer Bär blieben dem Verein nach dem Abstieg treu und stellen sich der Aufgabe Liga 4.
Dabei steht Männel - gebürtiger Hennigsdorfer , bei Energie Cottbus ausgebildet - durch die Verletzung von Uhlig neuerdings wieder im Tor und absolvierte mit 38 Jahren am letzten Wochenende gegen Luckenwalde sein 600.Spiel für Aue.
Der Kader von Aue ist mit 23 Spielern mit der kleinste der Liga. Der Altersdurchschnitt mit 25,4 Jahrne ist allerdings einer der 5 ältesten der Liga.
Demzufolge war auch die Fluktutation im Sommer ganz erheblich. Inklsuive Leihspieler gab es 24 Abgänge und 20 Neuzugänge im Erzgebirge bei den Transfers. Dabei bediente man sich bei den Neuzugängen quer durch sämtliche Regionalligen. Für Stürmer Linus Queißer von Braunschweig II aus der Oberliga Niedersachsen soll Aue sogar 50.000€ Ablöse gezahlt haben.
Vor der Saison wurde ja Summen für den Etat von bis zu 10 Millionen Euro kolportiert und die "Schachter " quasi auf den Favoritenschild gehoben. Dass das in Liga 4, besonders in Nordost, fast noch nie funktioniert hat, zeigen die Beispiele der Drittligaabsteiger RWE, FCC, Chemnitz, Zwickau oder HFC.
Keiner schaffte den direkten Wiederaufstieg.
Trotzdem erwartet man einiges von Cheftrainer Khvicha Shubitidze. Der 52-jährige Georgier absolvierte seine Profilaufbhan in Deutschland für Optik Rathenow, Lok Stendal, Zwickau, Aue, St.Pauli, HFC, noch einmal Zwickau und Sachsen Leipzig.
Trainerstationen führten in von Zwickau, LVB Leipzig, HFC NLZ, dem georgischen Erstligisten Iberia Tiflis und Dynamos U17 letztlich auch zurück nach Aue, wo er als Leiter des Nachwuchsabteilung , Inteirmstrainer und nun Cheftrainer tätig war und ist.
Und sie hatten ihre ernsthaften Probleme, in die Liga zu kommen.
Nur 3:3 zu Hause gegen den VSG zum Auftakt, 2:0 bei Tasmania, zu Hause gegen den BFC Dynamo und BFC Preussen jeweils zusammengewürgte Siege mit 3;2 und 2:1. Das Derby in Chemnitz klar mit 1:3 verloren. Im DFB-Pokal gegen Hoffenheim mit 0:4 deutlich ausgeschieden. Zu Hause gegen Hertha II ein mageres 0:0.
Zuletzt ging es etwas bergauf mit 3 Siegen am Stück. 2:1 beim amtierenden Meister Lok Leipzig, ein dank Männel erkämpftes 2:1 zu Hause gegen Luckenwalde und heute abend ein 2:1-Auswärtssieg in Magdeburg.
17:12 Tore in 9 Spielen sprechen jetzt nicht unbedingt für eine sattelfeste Abwehr trotz Männel ( dem inzwischen durchaus schon einmal Patzer unterlaufen) und auch nicht für eine Angst einflößende Offensive.
Es ist eher typischer Schachtfußball - arbeiten, arbeiten, arbeiten....und genau das macht sie trotz wenig fußballerischen Glanz recht eklig. Brachte das allmähliche Hochklettern von Platz 8 auf nun Platz 3.
Die erste Niederlage der Chemnitzer heute abend zu Hause gegen Babelsberg eröffnet beiden Teams Möglichkeiten - RWE bei Sieg eine Vergrößerung des Vorsprunges auf die Konkurrenz, Aue bei Sieg Gleichstand mit RWE und eventuell Platz 2 vor Chemnitz.
Ein Spiel mit sehr viel Brisanz inzwischen, die sich aus den bisherigen Resultaten diese englischen Woche entwickelt hat.
Zu verstecken braucht sich RWE jedooch nicht im Mindesten vor Aue.
Und hypnotische Angstzustände vor den Schachtern bedarf es auch nicht bei Fans umd Umfeld. Auch im Erzgebirge wird nur mit Wasser gekocht.
Die Abwehr von Aue ist anfällig - besonders beim Tempo - und Konterspiel, wie RWE es gern macht.
Kadertechnisch wird sich bei RWE nicht viel ändern zu den beiden gespielten Partien der englischen Woche. Man darf annehmen, dass in der Startelf wahrscheinlich zuerst robuste, körperlich starke Spieler zum Zuge kommen könnten, weil es wohl vor allem ein Kampfspiel zu erst einmal werden wird.
Die Kaderbreite garantiert aktuell Qualität auf der Bank für nötige Wechsel und Umstellungen.
Es ist realistisch, dass Neuzugang Dominik Becker im Spieltagskader sein kann.
Die Atmosphäre im Steigerwaldstadion dürfte fast das Niveau eines Derbys erreichen, zumal außerhalb eines Derbys eben auch Teile der Wetstribüne geöffnet werden und rund 14.000 Zuschauer realistisch sind. Vielleicht sogar noch die komplette West mit ausverlauft 15.000.
Dabei bleibt der Optimismus, dass RWE 1:0 oder 2:0 gewinnen wird und sich behaupten wird gegen einen hochkarätigen Gegner. So wie man sich in Halle und im Derby an der Saale behauptet hat....
Auf gehts RWE. Wir haben etwas zu verteidigen.
Samstag - 14.30 Uhr - der einzig ungeschlagene - Tabellenführer FC Rot-Weiß Erfurt empfängt zu Hause den langsam in Fahrt kommenden Tabellendritten FC Erzgebirge Aue im Steigerwaldstadion.
Für RWE das letzte Heimspiel für rund 5 Wochen und der Beginn von fünf wichtigen Wochen, in denen man als Tabellenführer auf Herz und Nieren geprüft wird.
Zu Hause gegen Aue, beim amtierenden Meister Lok Lepzig, Pokalachtelfinale beim SC Heiligenstadt, beim Chemnitzer FC, FSV Zwickau zu Hause, beim Greifswalder FC.
Mit dem dann gespielten 14.Spieltag Ende Oktober wird man wissen, ob RWE weiterhin ganz oben den Ton in der Liga angibt oder zumindest mit oben dabei bleibt.
Oder ob alles nur Sandburgen waren.....
90 Spiele weisen die meisten Statistiken aus zwischen RWE und Aue, wobei jedoch so gut wie alle Statistiker die Saisons 1992/93- 1993/94 nicht aufführen, als sich beide in der damals drittklassigen NOFV Oberliga Nordost Staffel Süd noch 4mal gegen überstanden.
Nur transfermarkt.de führt korrekterweise 94 Begegenungen in der Statistik.
Erstmals gab es diese Partie 1951 - noch als Turbine Erfurt in der DDR-Oberliga. Aue gewann damals in Erfurt 3:1.
Die komplette Gesamtbilanz sagt - 23 Erfurter Siege, 35 remis, 36 Auer Siege bei 116:136 Spielen.
Da gibt es Nachholebedarf.
Es gibt kaum solch einen Gegner wie Aue, bei dem RWE in der Historie der Spiele über 75 Jahre nur 3mal auswärts in Aue gewann - 1957, 1993 und 1994.
Der letzte Heimsieg gegen Aue war exakt an meinem Geburtstag 2009, als wir in Liga 3 mit 2:0 gewannen.
2010 holten wir noch ein 0:0, im September 2015 unterlagen wir 0:1 zu Hause. Die letzte Partie gegen Aue endete dann Ende März 2016 im Erzgebirge 2:2.
Nach 10,5 Jahren also nun das Wiedersehen und das erstmalig überhaupt bei diesem uralten Ostduell in einer vierten Liga.
Dabei musste Aue in der letzten DDR-Oberligasaison 89/90 sogar absteigen in die erste DDR-Liga.
In der Übergangssaison 90/91 dieser DDR-Liga kam es dort zum Showdown mit dem FSV Zwickau. Am letzten Spieltag siegte Zwickau 9:0 in Tiefenort, Aue zu Hause 4:1 gegen Motor Weimar. Am Ende wurde Zwickau Staffelsieger punktgleich und Aue wegen nur eines Tores Zweiter hinter Zwickau.
Bis heute munkelt man über das Zwickauer Ergebnis in Tiefenort.
Trainer war damals übrigens Klaus Toppmöller im Erzgebirge.
Diese Rivalitäten nach der Wende mit Zwickau setzten sich über mehrere Jahre fort, ab 1992 gesellte sich RWE mit dazu, wenn es um eventuelle Aufstiege in die 2.Bundesliga ging.
Aber weder EX-RWE-Spieler Lutz Lindemann als Trainer zwischen 1994-99 gelang mit Aue der Aufstieg noch dem legendären Gerd Schädlich ab 1999 bis 2002.
In 2002/03 schaffte es dann Schädlich endlich, über die Regionaliga Nord aufzusteigen in die 2.Bundesliga mit Aue.
Bis zum Sommer 2025 folgte dann wohl eines der erfolgreichsten Kapitel Auer Fußballgeschichte.
Gerd Schädlich hielt Aue bis 2007 in der 2.Bundesliga.
Nachfolger Heiko "Benno" Weber holte sich 2008 ein Veilchen und stieg mit den Lila-Weißen ab in Liga 3.
Rico Schmitt brachte die Erzgebirgler ab 2008 dann in 2010 zurück in die 2.Bundesliga und hielt dort mit ihnen die Klasse 2011.
Das gelang auch den Nachfolgern Karsten Baumann und Falko Götz einigermaßen.
Unter Tomislav Stipic erfolgte 2015 der Abstieg in Liga 3.
Die postwendende Rückkehr in de 2.Bundesliga bewerkstelligte Ex-RWE-Trainer Pavel Dotchev.
Danach gab es mit Domenico Tedesco, Hannes Drews, Daniel Meyer, Dirk Schuster und Marc Hensel erfolgreichen Kampf um den Klassenerhalt bis 2021. Mal mit mehr zittern, mal mit weniger.
2021/22 schaffte es Marc Hensel nicht mehr und Feurwehrmann Pavel Dotchev ebenfalls nicht mehr.
Ab 2022 hieß es wieder Liga 3 in Aue.
Jedoch gelang es Pavel Dotchev bei senem zweiten Engagement diesmal nicht, Aue die Rückkehr in die 2.Bundesliga zu bescheren.
Nachfolger Jens Härtel agierte ebenfalls oft glücklos.
Letztlich war es dann 2026 soweit - erstmaliger Abstieg in Liga 4 für den FC Erzgebirge Aue.
Vom Drittligateam blieb so gut wie nichts übrig.
Lediglich die Torleute Uhlig, Männel und Kretschmer, Rechtsverteidger Burghardt sowie Stürmer Bär blieben dem Verein nach dem Abstieg treu und stellen sich der Aufgabe Liga 4.
Dabei steht Männel - gebürtiger Hennigsdorfer , bei Energie Cottbus ausgebildet - durch die Verletzung von Uhlig neuerdings wieder im Tor und absolvierte mit 38 Jahren am letzten Wochenende gegen Luckenwalde sein 600.Spiel für Aue.
Der Kader von Aue ist mit 23 Spielern mit der kleinste der Liga. Der Altersdurchschnitt mit 25,4 Jahrne ist allerdings einer der 5 ältesten der Liga.
Demzufolge war auch die Fluktutation im Sommer ganz erheblich. Inklsuive Leihspieler gab es 24 Abgänge und 20 Neuzugänge im Erzgebirge bei den Transfers. Dabei bediente man sich bei den Neuzugängen quer durch sämtliche Regionalligen. Für Stürmer Linus Queißer von Braunschweig II aus der Oberliga Niedersachsen soll Aue sogar 50.000€ Ablöse gezahlt haben.
Vor der Saison wurde ja Summen für den Etat von bis zu 10 Millionen Euro kolportiert und die "Schachter " quasi auf den Favoritenschild gehoben. Dass das in Liga 4, besonders in Nordost, fast noch nie funktioniert hat, zeigen die Beispiele der Drittligaabsteiger RWE, FCC, Chemnitz, Zwickau oder HFC.
Keiner schaffte den direkten Wiederaufstieg.
Trotzdem erwartet man einiges von Cheftrainer Khvicha Shubitidze. Der 52-jährige Georgier absolvierte seine Profilaufbhan in Deutschland für Optik Rathenow, Lok Stendal, Zwickau, Aue, St.Pauli, HFC, noch einmal Zwickau und Sachsen Leipzig.
Trainerstationen führten in von Zwickau, LVB Leipzig, HFC NLZ, dem georgischen Erstligisten Iberia Tiflis und Dynamos U17 letztlich auch zurück nach Aue, wo er als Leiter des Nachwuchsabteilung , Inteirmstrainer und nun Cheftrainer tätig war und ist.
Und sie hatten ihre ernsthaften Probleme, in die Liga zu kommen.
Nur 3:3 zu Hause gegen den VSG zum Auftakt, 2:0 bei Tasmania, zu Hause gegen den BFC Dynamo und BFC Preussen jeweils zusammengewürgte Siege mit 3;2 und 2:1. Das Derby in Chemnitz klar mit 1:3 verloren. Im DFB-Pokal gegen Hoffenheim mit 0:4 deutlich ausgeschieden. Zu Hause gegen Hertha II ein mageres 0:0.
Zuletzt ging es etwas bergauf mit 3 Siegen am Stück. 2:1 beim amtierenden Meister Lok Leipzig, ein dank Männel erkämpftes 2:1 zu Hause gegen Luckenwalde und heute abend ein 2:1-Auswärtssieg in Magdeburg.
17:12 Tore in 9 Spielen sprechen jetzt nicht unbedingt für eine sattelfeste Abwehr trotz Männel ( dem inzwischen durchaus schon einmal Patzer unterlaufen) und auch nicht für eine Angst einflößende Offensive.
Es ist eher typischer Schachtfußball - arbeiten, arbeiten, arbeiten....und genau das macht sie trotz wenig fußballerischen Glanz recht eklig. Brachte das allmähliche Hochklettern von Platz 8 auf nun Platz 3.
Die erste Niederlage der Chemnitzer heute abend zu Hause gegen Babelsberg eröffnet beiden Teams Möglichkeiten - RWE bei Sieg eine Vergrößerung des Vorsprunges auf die Konkurrenz, Aue bei Sieg Gleichstand mit RWE und eventuell Platz 2 vor Chemnitz.
Ein Spiel mit sehr viel Brisanz inzwischen, die sich aus den bisherigen Resultaten diese englischen Woche entwickelt hat.
Zu verstecken braucht sich RWE jedooch nicht im Mindesten vor Aue.
Und hypnotische Angstzustände vor den Schachtern bedarf es auch nicht bei Fans umd Umfeld. Auch im Erzgebirge wird nur mit Wasser gekocht.
Die Abwehr von Aue ist anfällig - besonders beim Tempo - und Konterspiel, wie RWE es gern macht.
Kadertechnisch wird sich bei RWE nicht viel ändern zu den beiden gespielten Partien der englischen Woche. Man darf annehmen, dass in der Startelf wahrscheinlich zuerst robuste, körperlich starke Spieler zum Zuge kommen könnten, weil es wohl vor allem ein Kampfspiel zu erst einmal werden wird.
Die Kaderbreite garantiert aktuell Qualität auf der Bank für nötige Wechsel und Umstellungen.
Es ist realistisch, dass Neuzugang Dominik Becker im Spieltagskader sein kann.
Die Atmosphäre im Steigerwaldstadion dürfte fast das Niveau eines Derbys erreichen, zumal außerhalb eines Derbys eben auch Teile der Wetstribüne geöffnet werden und rund 14.000 Zuschauer realistisch sind. Vielleicht sogar noch die komplette West mit ausverlauft 15.000.
Dabei bleibt der Optimismus, dass RWE 1:0 oder 2:0 gewinnen wird und sich behaupten wird gegen einen hochkarätigen Gegner. So wie man sich in Halle und im Derby an der Saale behauptet hat....
Auf gehts RWE. Wir haben etwas zu verteidigen.






