Am Ende des Tages gewann RWE sein Heimspiel zur Eröffnung der englischen Woche gegen den Tabellenzwölften SV Babelsberg und nun kommt am Mittwochabend um 19 Uhr mit dem Tabellensechsten VSG Altglienicke erneut ein sehr unangenehmer Gegner aus dieser Liga in das Steigerwaldstadion.
Ein Gegner, der sehr oft schwer einschätzbar ist.
Immer abhängig davon, wie der aktuelle Formpegel der Ostberliner gerade ist und ob sie in ihrer häufigen Inkonstanz von überragend bis teilweise schlecht gerade den schlechten oder den überragenden Moment haben.
Die Bilanz gegen die Ostberliner ist für RWE trotz allem nicht so schlecht.
Beim erstmaligen Aufeinandertreffen in 2018/19 siegte RWE mit 3:0/A und 7:1/H. Gerade jenes 7:1 mit vier Toren von Andis Shala dürfte vielen Fans noch in Erinnerung sein.
Das Spiel 2019/20 endete 1:1 im SWS. Kurioserweise stand das Ergebnis bereits nach 4 Minuten fest. Durch den Rückzug der Mannschaft aus dem Spielbetrieb wurde das Ergebnis später annulliert.
Nach unserer Rückkehr in Liga 4 unterlagen wir in 20222/23 in einem diskussionswürdigen Spiel zu Hause 0:2. Insbesondere die Szeme mit der Verletzung des bereits verwarnten Philipp Zeiger in der 15.Minute brachte den RWE-Anhang völlig auf die Palme.
Statt Freistoü für jenes heftige Foul ließ der damalige Schiri das Spiel laufen und pfiff im nachfolgenden Spielzug RWE auch noch das vermeintliche 1:0 wegen angeblichen Abseits weg. Das der 4 Minuten zuvor verwarnte Zeiger für dieses Foul weder gelb-rot noch glatt rot sah und dann auch noch in der 56.Minute den Führungstreffer für die VSG erzielte, brachte das Stadion völlig zum Kochen.
Relativ lustlos verlor RWE am 34.ST mit 0:1 das Rückspiel in Berlin, was der Mannschaft völlig berechtigt dann eine ordentliche Ansage der mitgereisten Fans einbrachte. Diese damalige Vorstellung ging garnicht.
In 2023/24 trennte man sich jeweils remis - 1:1/A und 2:2/H.
Auch hier war das Heimspiel in gewisser Weise denkwürdig, da der später abgewanderte Erik Weinhauer in der 90.Minute und der 90.+8. den Gästen den schon sicher geglaubten 2:0-Auswärtssieg entriß und noch auf 2:2 stellte für eine ziemlich tote RWE-Elf.
In der letzten Saison 2024/25 hieß es 1:1/H zu Hause. Hier war es Maxime Langner, der kurz vor Schluss mit dem 1:1 den Gästen noch einen möglichen Auswärtssieg vermieste.
Im letzten Auswärtsspiel jener Saison siegte dann RWE durch ein Tor von Ben Luca Moritz mit 1:0 in Berlin - trotz Unterzahl ab der 60.Minute wegen gelbrot gegen Aboagye.
Das Hinspiel in dieser Saison führte uns nun nach Fürstenwalde an die Spree als aktuelles Heimstadion der Ostberliner. Dort überzeugte RWE mit einer brutalen Effizienz.
Wolf (7.), Fehler (25.) und Ugondu (48.) stellten auf 3:0 für RWE bei noch weiteren Chancen für Rot-Weiß aus dem Konterspiel heraus. Erst in der 88.Minute gelang der VSG durch Sylla der 1:3-Anschlußtreffer.
Man kann die Partie am Mittwochabend getrost als ein Spitzenspiel einstufen.
Der Vierte RWE mit aktuell 53 Punkten empfängt den Sechsten VSG mit aktuell 45 Punkten.
Die Ostberliner sind auswärts sogar etwas besser unterwegs als in den "Heimspielen" in Fürstenwalde.
14 mal in fremde Gefilde gefahren - heim gekommen mit 6 Siegen, 5 remis und lediglich 3 Niederlagen und 20:19 Toren.
Die 3 Auswärtsniederlagen bezog man gleich am 2.ST bei Lok Lepzig mit 0:1, am 11.ST überraschend mit 0:3 bei Chemie Leipzig sowie vor 6 Wochen beim ZFC Meuselwitz sogar mit 0:4.
Überraschenderweise also vor allem gegen Temas von ganz unten - auch daheim.
Gegen Spitzenreiter Lok Leipzig hat die VSG beide Spiele in der Saison knapp verloren - 0:1/A, 2:3/H
Anders sieht das aus in der Bilanz gegen die Teams der oberen Tabellenhälfte. Gegen den HFC 4 Punkte geholt 1:1/H und 3:2/A, gegen Zwickau 4 Punkte geholt - 3:0/H und 2:2/A, gegen den FCC 4 Punkte geholt - 2:1/H und 0:0/A. Da ist eine Qualität vorhanden, die belegt, dass man spielerisch auf dem Level ist.
Selbst gegen RWE beim 1:3 war die VSG spielerisch nicht sooo schlecht gewesen und hat uns trotz des Sieges von RWE streckenweise ordentlich beschäftgit.
Die Ostberliner kommen mit der Empfehlung von 5 Spielen ohne Niederlage in der Liga an den Steigerwald - letzte Niederlage war besagtes 0:4 in Meuselwitz Mitte März. Plus gewonnenes Pokalhalbfinale mit 4:0 gegen Hertha Zehlendorf.
Und der Empfelung eines bärenstarken Auftrittes am letzten Wochenende in Halle - als 3:2-Sieger.
Bester Torschütze der VSG sowie der gesamten Liga ist aktuell Jonas Nietfeld mit 17 Treffern, dazu kommen noch 3 Vorlagen.
Nachdem der ehemalige Stürmer einst in den Positionen immer weiter nach hinten rückte und sogar jahrelang Innenverteidger spielte, agiert er bei der VSG wieder als Mittelstürmer. Er ist der Zielspieler für die oft im 4-2-3-1 häufig über außen agierende VSG.
Dahinter kommt mit weitem Abstand OMF Sylla mit 6 Toren, RA Saliger mit 3 Toren und 3 Vorlagen, Schickersinsky mit 2 Toren und 5 Vorlagen, MS Quenaj mit 2 Toren sowie Kapitän und ZMF Türpitz mit 4 Vorlagen und IV Kapp mit 4 Vorlagen.
Inklusive der inzwischen neunten Saison sind und waren sie - bis auf die ersten beiden Jahre mit jeweils Platz 15 - immer irgendwie oben mit dabei in den Bereichen der Plätze 2-6.
Mit der letzten Saison 24/25 war man unzufrieden im Berliner Südosten, da dort ausnahmsweise nur Platz 9 erreicht wurde unter Neutrainer Dan Twardzik, dem Sohn des ehemaligen RWE-Torwart Rene Twardzik. Der coachte jedoch nur von März 2025 bis zum Saisonende und hatte Semih Keskin abgelöst.
Zur aktuellen Sauson startete die VSG mit dem in der Regionalliga bekannten Trainer Ersan Parlatan in die Saison. Das hielt erneut nur bis zum Frühlingsbeginn. Fast genau auf den Tag 1 Jahr später übernahm im März 2026 erneut Dan Twardzik die Cheftrainerrolle. Unterstützt vom Ex-RWE-Spieler Brunnemann als Co-Trainer.
Die Serie von 6 sieglosen Spielen ab der Lok-Niederlage vor Weihnachten bis in die erste englische Woche Anfang März war dann wohl den Verantwortlichen zuviel. Es brauchte wahrscheinlich wieder einen " neuen, frischen Impuls..." - wie das heute so im Profifußball meistens heisst.
Traditionell hat die VSG im Sommer wie immer in den inzwischen 9 Jahren Regionalligazugehörigkeit eine große Kaderfluktuation hingelegt.
23 Abgänge gab es bei den Ostberlinern. Meist in andere Regionalligen. Dafür kamen 23 Spieler neu nach Altglienicke.
Die ganzen Transfers kann man unter dem Link nachsehen.
Bei den Zugängen erneut wieder Prominenz mit IV Roßbach (Hansa) Nietfeld (HFC), Stürmer Roczen (HFC) oder DMF Rieder (Giannnina / 2.griechische Liga). Schnell integriert und in die Stammannschaft gekämpft haben sich auch die jungen Neuzugänge wie OMF Sylla (Viktoria Berlin) oder RA Schickersinsky (Hertha II), LV Lübke (SF Lotte), OMF Hartl (Hertha Zehlendorf) oder LA Saliger, ehemaliger U19-Nationalspieler und mit den Stationen Neugersdorf, Aue, Dynamo Dresden, 1.FC Köln II.
Selbst im Winter wurde noch einmal das Karussel angedreht. Die Manske-Brüder - beide noch im Hinspiel dabei - beendeten ihre aktive Karriere und übernahmen Aufgaben im Verein als Duo für die Geschäftsstellenleitung.
Erneut aus Griechenlands zweiter Liga kam nach Rieder mit LA Zografakis ein ehemaliger griechischer Nachwuchsnationalspieler in den Berliner Südosten, der schon bei Hertha, VfB II, Sandhausen, Cottbus, Verl und Hessen Kassel spielte. Dazu mit OMF Tallig noch ein weiterer Ex-Cottbuser.
Auch LV Weik (vereinslos/ vorher Hoffenheim NLZ, Mannheim NLZ und Profis, Astoria Walldorf, VfB II, Sandhausen 2. und 3.Liga), MS Quenaj ( Kosovo U21, VfB NLZ, Heidenheim U19 und Profis, danach allerdings von 07/2024 bis 10/2025 vereinslos) und LA Ibrahimi (Deutschland U19, Köln NLZ, RBL NLZ und Profis, Eintracht Braunschweig, Blau-Weiß Linz/Österreich) bringen beste Ausbildung und Erfahrungen im Männerbereich mit.
Auf jeden Fall treffen wir auf eine spielstarke Mannschaft. Alle Spieler haben irgendwo bei einem Proficlub einmal ein Leistungszentrum durchlaufen und haben eine entsprechende fußballerische Ausbildung.
Wie nun weiter RWE?
Kurze Regeneration seit Samstag und morgen schon wieder Spiel gegen die VSG.
Trotz 3 Punkte gegen Babelsberg äußerte sich Fabian Gerber insgesamt kritisch zur erbrachten Darbietung auf dem grünen Rasen. Insbesondere das Verteidigen in und am Strafraum, teilweise schleppendes Tempo und viel zu viele Fehlpässe im Spielaufbau und im Offensivspiel sowie diverse Schlampigkeiten im Spiel genügen nicht seinen Ansprüchen und Forderungen an Spieler und Mannschaft.
Fehlen werden die bekannten verletzten Spieler bzw Rekonvaleszenten/ im Aufbautraining befindlichen Gonda, Florian, Ikene, Aboagye, Hajrulla, Felßberg und leider wohl auch erneut Santana Soares nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung im Babelsberg-Spiel. Er hatte einen Schlag auf das linke Knie bekommen und bewegte sich nach dem Spiel bandagiert mit Gehhilfen im Innenraum. MRT war gestern.
Es gibt keine geperrten Spieler bei RWE.
Bei 4 gelben Karten stehen allerdings weiterhin Fehler, Caciel und Ugondu mit drohender Sperre bei Karte Nummer 5.
Angesichts dessen, dass mancher seine Chance gegen Babelsberg nicht vollumfänglich nutzte, dürfte Fabian Gerber von der Besetzung möglicherweise wieder näher an die Stammelf herankommen.
Ich könnte mir zB vorstellen, dass der als RV völlig unglücklich agierende Fuakala diesmal für Moritz draußen bleibt.
Als OMF Durakov oder der zuweilen launisch und zu verspielt wirkende Fehler - der jedoch 1 Torvorlage gab?
Rodtnick erneut im Tor für Otto?
Assibey-Mensah oder Ugondu als Mittelstürmer?
Caciel dürfte wohl wieder neben TLS als Sechser rücken für den verletzten Santana Soares.
Man hofft auf wenigstens wieder 5000 Zuschauer bei diesem Spiel und natürlich auf 3 Punkte für RWE.
Ein Gegner, der sehr oft schwer einschätzbar ist.
Immer abhängig davon, wie der aktuelle Formpegel der Ostberliner gerade ist und ob sie in ihrer häufigen Inkonstanz von überragend bis teilweise schlecht gerade den schlechten oder den überragenden Moment haben.
Die Bilanz gegen die Ostberliner ist für RWE trotz allem nicht so schlecht.
Beim erstmaligen Aufeinandertreffen in 2018/19 siegte RWE mit 3:0/A und 7:1/H. Gerade jenes 7:1 mit vier Toren von Andis Shala dürfte vielen Fans noch in Erinnerung sein.
Das Spiel 2019/20 endete 1:1 im SWS. Kurioserweise stand das Ergebnis bereits nach 4 Minuten fest. Durch den Rückzug der Mannschaft aus dem Spielbetrieb wurde das Ergebnis später annulliert.
Nach unserer Rückkehr in Liga 4 unterlagen wir in 20222/23 in einem diskussionswürdigen Spiel zu Hause 0:2. Insbesondere die Szeme mit der Verletzung des bereits verwarnten Philipp Zeiger in der 15.Minute brachte den RWE-Anhang völlig auf die Palme.
Statt Freistoü für jenes heftige Foul ließ der damalige Schiri das Spiel laufen und pfiff im nachfolgenden Spielzug RWE auch noch das vermeintliche 1:0 wegen angeblichen Abseits weg. Das der 4 Minuten zuvor verwarnte Zeiger für dieses Foul weder gelb-rot noch glatt rot sah und dann auch noch in der 56.Minute den Führungstreffer für die VSG erzielte, brachte das Stadion völlig zum Kochen.
Relativ lustlos verlor RWE am 34.ST mit 0:1 das Rückspiel in Berlin, was der Mannschaft völlig berechtigt dann eine ordentliche Ansage der mitgereisten Fans einbrachte. Diese damalige Vorstellung ging garnicht.
In 2023/24 trennte man sich jeweils remis - 1:1/A und 2:2/H.
Auch hier war das Heimspiel in gewisser Weise denkwürdig, da der später abgewanderte Erik Weinhauer in der 90.Minute und der 90.+8. den Gästen den schon sicher geglaubten 2:0-Auswärtssieg entriß und noch auf 2:2 stellte für eine ziemlich tote RWE-Elf.
In der letzten Saison 2024/25 hieß es 1:1/H zu Hause. Hier war es Maxime Langner, der kurz vor Schluss mit dem 1:1 den Gästen noch einen möglichen Auswärtssieg vermieste.
Im letzten Auswärtsspiel jener Saison siegte dann RWE durch ein Tor von Ben Luca Moritz mit 1:0 in Berlin - trotz Unterzahl ab der 60.Minute wegen gelbrot gegen Aboagye.
Das Hinspiel in dieser Saison führte uns nun nach Fürstenwalde an die Spree als aktuelles Heimstadion der Ostberliner. Dort überzeugte RWE mit einer brutalen Effizienz.
Wolf (7.), Fehler (25.) und Ugondu (48.) stellten auf 3:0 für RWE bei noch weiteren Chancen für Rot-Weiß aus dem Konterspiel heraus. Erst in der 88.Minute gelang der VSG durch Sylla der 1:3-Anschlußtreffer.
Man kann die Partie am Mittwochabend getrost als ein Spitzenspiel einstufen.
Der Vierte RWE mit aktuell 53 Punkten empfängt den Sechsten VSG mit aktuell 45 Punkten.
Die Ostberliner sind auswärts sogar etwas besser unterwegs als in den "Heimspielen" in Fürstenwalde.
14 mal in fremde Gefilde gefahren - heim gekommen mit 6 Siegen, 5 remis und lediglich 3 Niederlagen und 20:19 Toren.
Die 3 Auswärtsniederlagen bezog man gleich am 2.ST bei Lok Lepzig mit 0:1, am 11.ST überraschend mit 0:3 bei Chemie Leipzig sowie vor 6 Wochen beim ZFC Meuselwitz sogar mit 0:4.
Überraschenderweise also vor allem gegen Temas von ganz unten - auch daheim.
Gegen Spitzenreiter Lok Leipzig hat die VSG beide Spiele in der Saison knapp verloren - 0:1/A, 2:3/H
Anders sieht das aus in der Bilanz gegen die Teams der oberen Tabellenhälfte. Gegen den HFC 4 Punkte geholt 1:1/H und 3:2/A, gegen Zwickau 4 Punkte geholt - 3:0/H und 2:2/A, gegen den FCC 4 Punkte geholt - 2:1/H und 0:0/A. Da ist eine Qualität vorhanden, die belegt, dass man spielerisch auf dem Level ist.
Selbst gegen RWE beim 1:3 war die VSG spielerisch nicht sooo schlecht gewesen und hat uns trotz des Sieges von RWE streckenweise ordentlich beschäftgit.
Die Ostberliner kommen mit der Empfehlung von 5 Spielen ohne Niederlage in der Liga an den Steigerwald - letzte Niederlage war besagtes 0:4 in Meuselwitz Mitte März. Plus gewonnenes Pokalhalbfinale mit 4:0 gegen Hertha Zehlendorf.
Und der Empfelung eines bärenstarken Auftrittes am letzten Wochenende in Halle - als 3:2-Sieger.
Bester Torschütze der VSG sowie der gesamten Liga ist aktuell Jonas Nietfeld mit 17 Treffern, dazu kommen noch 3 Vorlagen.
Nachdem der ehemalige Stürmer einst in den Positionen immer weiter nach hinten rückte und sogar jahrelang Innenverteidger spielte, agiert er bei der VSG wieder als Mittelstürmer. Er ist der Zielspieler für die oft im 4-2-3-1 häufig über außen agierende VSG.
Dahinter kommt mit weitem Abstand OMF Sylla mit 6 Toren, RA Saliger mit 3 Toren und 3 Vorlagen, Schickersinsky mit 2 Toren und 5 Vorlagen, MS Quenaj mit 2 Toren sowie Kapitän und ZMF Türpitz mit 4 Vorlagen und IV Kapp mit 4 Vorlagen.
Inklusive der inzwischen neunten Saison sind und waren sie - bis auf die ersten beiden Jahre mit jeweils Platz 15 - immer irgendwie oben mit dabei in den Bereichen der Plätze 2-6.
Mit der letzten Saison 24/25 war man unzufrieden im Berliner Südosten, da dort ausnahmsweise nur Platz 9 erreicht wurde unter Neutrainer Dan Twardzik, dem Sohn des ehemaligen RWE-Torwart Rene Twardzik. Der coachte jedoch nur von März 2025 bis zum Saisonende und hatte Semih Keskin abgelöst.
Zur aktuellen Sauson startete die VSG mit dem in der Regionalliga bekannten Trainer Ersan Parlatan in die Saison. Das hielt erneut nur bis zum Frühlingsbeginn. Fast genau auf den Tag 1 Jahr später übernahm im März 2026 erneut Dan Twardzik die Cheftrainerrolle. Unterstützt vom Ex-RWE-Spieler Brunnemann als Co-Trainer.
Die Serie von 6 sieglosen Spielen ab der Lok-Niederlage vor Weihnachten bis in die erste englische Woche Anfang März war dann wohl den Verantwortlichen zuviel. Es brauchte wahrscheinlich wieder einen " neuen, frischen Impuls..." - wie das heute so im Profifußball meistens heisst.
Traditionell hat die VSG im Sommer wie immer in den inzwischen 9 Jahren Regionalligazugehörigkeit eine große Kaderfluktuation hingelegt.
23 Abgänge gab es bei den Ostberlinern. Meist in andere Regionalligen. Dafür kamen 23 Spieler neu nach Altglienicke.
Die ganzen Transfers kann man unter dem Link nachsehen.
Bei den Zugängen erneut wieder Prominenz mit IV Roßbach (Hansa) Nietfeld (HFC), Stürmer Roczen (HFC) oder DMF Rieder (Giannnina / 2.griechische Liga). Schnell integriert und in die Stammannschaft gekämpft haben sich auch die jungen Neuzugänge wie OMF Sylla (Viktoria Berlin) oder RA Schickersinsky (Hertha II), LV Lübke (SF Lotte), OMF Hartl (Hertha Zehlendorf) oder LA Saliger, ehemaliger U19-Nationalspieler und mit den Stationen Neugersdorf, Aue, Dynamo Dresden, 1.FC Köln II.
Selbst im Winter wurde noch einmal das Karussel angedreht. Die Manske-Brüder - beide noch im Hinspiel dabei - beendeten ihre aktive Karriere und übernahmen Aufgaben im Verein als Duo für die Geschäftsstellenleitung.
Erneut aus Griechenlands zweiter Liga kam nach Rieder mit LA Zografakis ein ehemaliger griechischer Nachwuchsnationalspieler in den Berliner Südosten, der schon bei Hertha, VfB II, Sandhausen, Cottbus, Verl und Hessen Kassel spielte. Dazu mit OMF Tallig noch ein weiterer Ex-Cottbuser.
Auch LV Weik (vereinslos/ vorher Hoffenheim NLZ, Mannheim NLZ und Profis, Astoria Walldorf, VfB II, Sandhausen 2. und 3.Liga), MS Quenaj ( Kosovo U21, VfB NLZ, Heidenheim U19 und Profis, danach allerdings von 07/2024 bis 10/2025 vereinslos) und LA Ibrahimi (Deutschland U19, Köln NLZ, RBL NLZ und Profis, Eintracht Braunschweig, Blau-Weiß Linz/Österreich) bringen beste Ausbildung und Erfahrungen im Männerbereich mit.
Auf jeden Fall treffen wir auf eine spielstarke Mannschaft. Alle Spieler haben irgendwo bei einem Proficlub einmal ein Leistungszentrum durchlaufen und haben eine entsprechende fußballerische Ausbildung.
Wie nun weiter RWE?
Kurze Regeneration seit Samstag und morgen schon wieder Spiel gegen die VSG.
Trotz 3 Punkte gegen Babelsberg äußerte sich Fabian Gerber insgesamt kritisch zur erbrachten Darbietung auf dem grünen Rasen. Insbesondere das Verteidigen in und am Strafraum, teilweise schleppendes Tempo und viel zu viele Fehlpässe im Spielaufbau und im Offensivspiel sowie diverse Schlampigkeiten im Spiel genügen nicht seinen Ansprüchen und Forderungen an Spieler und Mannschaft.
Fehlen werden die bekannten verletzten Spieler bzw Rekonvaleszenten/ im Aufbautraining befindlichen Gonda, Florian, Ikene, Aboagye, Hajrulla, Felßberg und leider wohl auch erneut Santana Soares nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung im Babelsberg-Spiel. Er hatte einen Schlag auf das linke Knie bekommen und bewegte sich nach dem Spiel bandagiert mit Gehhilfen im Innenraum. MRT war gestern.
Es gibt keine geperrten Spieler bei RWE.
Bei 4 gelben Karten stehen allerdings weiterhin Fehler, Caciel und Ugondu mit drohender Sperre bei Karte Nummer 5.
Angesichts dessen, dass mancher seine Chance gegen Babelsberg nicht vollumfänglich nutzte, dürfte Fabian Gerber von der Besetzung möglicherweise wieder näher an die Stammelf herankommen.
Ich könnte mir zB vorstellen, dass der als RV völlig unglücklich agierende Fuakala diesmal für Moritz draußen bleibt.
Als OMF Durakov oder der zuweilen launisch und zu verspielt wirkende Fehler - der jedoch 1 Torvorlage gab?
Rodtnick erneut im Tor für Otto?
Assibey-Mensah oder Ugondu als Mittelstürmer?
Caciel dürfte wohl wieder neben TLS als Sechser rücken für den verletzten Santana Soares.
Man hofft auf wenigstens wieder 5000 Zuschauer bei diesem Spiel und natürlich auf 3 Punkte für RWE.






