Nach dem pflichtgemäßen Weiterkommen im Thüringen-Pokal steht für RWE am Dienstagabend ab 19 Uhr im Werner - Seelenbinder-Stadion in Luckenwalde ein recht unangenehmes Auswärtsspiel beim FSV Luckenwalde bevor.
Unangenhem vor allem deswegen, weil die Brandenburger kaum herausragende Einzelspieler vorweisen. Dafür mansnchaftlich meist sehr kompakt, zweikampfstark und wirklich eklig agieren.
RWE kann durchaus ein Lied davon singen.
Zwar sagt die Gesamtbilanz nach inzwischen 4 gemeinsamen Spielzeiten in der Regionalliga Nordost seit 2022 Vorteil RWE.
Dafür hat es jedoch eine Weile gedauert.
Nach jenem 1:1 am 1.ST von RWE als Aufsteiger in der Saison 22/23 mit dem Ausgleich in der letzten Minute kam man auch im Rückspiel in Erfurt nur zu einem 1:1.
2023/24 gab es dann gar eine 0:4-Klatsche inklusive glatt rot für TLS in Luckenwalde. Erst im Rückspiel in Erfurt konnte RWE überhaupt erstmals gegen die Brandenburger gewinnen - dann gleich mit 5:2.
Das blieb dann jedoch der höchste Sieg gegen die Brandenburger.
In den weiteren Spielzeiten blieb es durchgängig unangenehm und eng in den Resultaten.
24/25 - erster Sieg RWE in Luckenwalde mit 2:1.
In Erfurt knapp 3:2 in einer am Ende wilden Partie. Dass, nachdem wir 3:0 führten zu Hause und am Ende TW Manitz zwischen der 85. und 95. Minute gleich dreimal im Elfmeterschießen gefordert wurde von Luckenalde.
Den ersten in der 85.Minute hielt Manitz. Den zweiten musste er in der 90.+2. passieren lassen zum 2:3 und in der inzwischen 90.+5. gar zum dritten Mal im 11m-Duell antreten - dass er erneut gewann, den 11m hielt und RWE den Sieg sicherte.
In der letzten Saison 25/26 gab es das Duell wieder als Opener der Saison am 1.ST - diesmal in Erfurt. Rot-Weiß gewann am Ende wieder nur knapp mit 2:1. Am Ende hatte man durch Tore von Ugondu (72.) und Aboagye (90.+1.) das dicke Brett gebohrt bekommen, trotz 1:2-Anschluß des FSV in der 90.+4.
Das Rückspiel in Luckenwalde endete 1:1 nach 1:0-Führung von RWE, als Maciejewski mit einem wahren Sonntagsschuß zum 1:1 das Spiel eigentlich etwas auf den Kopf stellte.
Die Torfolgen fast aller Spiele gegen Luckenwalde sagen eben auch - wirklich Vorsicht bis zum Abpfiff.
Til Linus Schwarz und Robby Felßberg sind übrigens die einzigen RWE-Akteure des aktuellen Kader, die alle 4 Spielzeiten gegen Luckenwalde erlebten irgendwie erlebten.
Im Sommer vor dieser Saison gab es jedoch beim FSV Luckenwalde durchaus gravierende Veränderungen.
Der Kader des FSV Luckenwalde hatte den schon fast üblichen größeren Umbruch im Sommer. Luckenwalde ist besonders bei jungen Spielern bisher eine gute Adressse gewesen, sich für andere Vereine interessant zu machen.
Ergo - wieder 10 Abgänge im Sommer und 11 Neuzugänge, was aktuell einen 25-Mann-Kader mit 23,6 Jahren Altersdurchschnitt macht. Eine junge Mannschaft vor allem, die sich fast durchgängig im Altersbereich zwischen 18-24 Jahre bewegt.
Oldie ist Kapitän Pollasch mit seinen 33 Jahren als Führungsspieler, neben TW Kevin Tittel (32 Jahre) die beiden einzigen Akteure über 30 Jahre. Stürmer Lucas Will mit 27 Jahren ist der drittälteste Akteur. Sonst ist kein Spieler älter als 24 Jahre.
Die gravierendste Änderung gab es auf der Trainerbank.
Der langjährige Coach Michael Braune weckte anderen Ortes Begehrlichkeiten und übernahm im Sommer den SV Babelsberg. Vor allem, weil er nachgewiesermaßen aus wenig viel machen kann und Spieler und Mannschaften entwickeln kann.
Neuer Cheftrainer wurde der ehemalige Bundesligaprofi Patrick Weiser, den eventuell ältere Fans noch als Spieler vom 1.FC Köln, Stade Rennes und vor allem dem VfL Wolfsburg kennen.
Nach Ende der Karriere erwarb Patrick Weiser entsprechende Trainerlizenzen und arbeitete vorrangig mit jungen Spieler.
So als Chef des NLZ bei Fortuna Köln, als Jugendtrainer beim 1.FC Köln. Auch als Co-Trainer in der Bundesliga unter Stale Solbakken, der ihn anschließend mit nach England zu Wolverhamtpon Wanderers als Co-Trainer mitnahm. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland arbeitete er als U19-Trainer beim Bonner SC, zwischen 2016-2020 bei Bayer Leverkusen in U17 und U19 sowie mit der U19 in der UEFA Youth League.
Repräsentative Aufgaben bei Hertha BSC sowie Schalke 04 folgte seit November 2025 bis diesen Sommer die Leitung des NLZ beim FC Ingolstadt.
Dort wurde er von Luckenwalde als Nachfolger von Michael Braune angefragt.
Ein Trainer, der also in Luckenwalde seine erste Männerstation als Cheftrainer hat.
Maciejewski (Aue) - der Torschütze im letzten Spiel gegen uns - ist weg. Gollnack und Meier folgten Ex-Trainer Braune nach Babelsberg. Palmowski landete beim BFC Preussen in der Liga und Schleinitz beim SV Rödinghausen in der RL West. Die Abwehrspieler Meier und Siebold schlossen sich Germania Halberstadt an, Merke zu Hertha Zehlendorf und Stürmer König landete in Thüringen in Ohrdruf beim FSV Ohratal.
Dafür gewann man den einstigen Mittelfeldlenker Till Jacobi vom FSV Zwickau zurück nach einjähriger Abwesenheit.
Auch der zweite TW Kühn kommt aus Zwickau in einjähriger Leihe.
Nach 2 Jahren Abwesenheit meldete sich LMF Dahlke aus Babelsberg zurück in der Mark Brandenburg.
Mit Stürmer Pilger (Meuselwitz) gewann man einen Spieler mit Erfahrung aus der RL Nordost.
Die jungen Spieler Zekiroglu (Lichtenberg 47), Mätzke (Eintracht Mahlsdorf), Zamzow (Hansa II), Collins (Union Klosterfelde) aus der Oberliga Nord und Sakoufakis (Union U19) sowie Heidrich (Dynamo Dresden U19) sind eine Investition auf die Zukunft.
Gegen RWE defintiv fehlen werden Zekiroglu (Kreuzbandriss) und der Ex-Meuselwitzer Pilger (gelb-rot gesperrt).
Bitter für den FSV - weil Pilger mit 3 Treffern aktuell bester Torschütze des FSV ist.
Das unter Michael Braune installierte Spielsystem im 4-4-2 mit Doppelsechs wurde von Patrick Weiser als neuer Trainer übernommen und wird weiter gespielt.
Schnelle Konter aus sicherer Defensive sind das Ziel in der Spielanlage.
Die aktuelle Saison lief jedoch noch nicht wirklich gut an für den FSV.
Den Heimauftakt gegen den amtierenden Meister Lok Leipzig verlor man 1:3 trotz eigener 1:0-Führung. Lok hatte erhebliche Mühe und schaffte nach dem 1:1 erst in den Schlußminuten den 3:1-Sieg.
Das nachfolgende Spiel bei Aufsteiger Eintracht Stahsndorf verlor man glatt mit 0:3. Umso überraschender kam der 1:0-Auswärtssieg beim 1.FC Magdeburg II - einem spielstarken Gegner.
Das folgende Heimspiel verlor man allerdings erneut - diesmal 2:3 gegen Aufsteiger Tasmania Berlin. Auch hier führte man 1:0, schaffte zwischenzeitlich ein 2:2 und unterlag erneut in den Schlußminuten wie gegen Lok Leipzig.
Das Auswärtsspiel in Zwickau dann fast deckungsgleich - erneut führte Luckenwalde mit 1:0 in Zwickau, bevor der Zwickau bis zur Halbzeit auf 2:1 stellte und im Rest der Partie doch einige Mühen hatte, den Dreier zu sichern trotz personeller Überlegenheit in den letzten 30 Minuten wegen gelbrot gegen Pilger.
So tritt RWE also als Tabellenführer beim 15. der Liga an, der aus 5 Spielen nur 3 Punkte hat bei 5:11 Toren.
Klare Sache auf dem Papier - könnte man meinen.
Aus den Erfahrungen in Luckenwalde aus 4 Spielzeiten heraus sollte RWE jedoch mit absoluter Konzentration und Seriösität an die Aufgabe gehen.
Fehlen werden Claxton sowie weiterhin Aboagye und Inaler.
Dann muss man schauen, ob die zuletzt angeschlagenen Spieler wie Maxime Awoudja, Lorenz Otto (saß in Borsch bereits wieder auf der Bank) und Jaden Rodtnick wieder bereit sind für den Spieltagskader.
Beim Pokal wurden ja alle Außenverteidiger gebracht und bekamen Spielpraxis.
Im Mittelfeld dürften jedoch gegenüber dem Pokalspiel einige Veränderungen kommen. Gonda und Fehler haben da wohl aktuell einen kleinen Vorteil bei den Trainern. Auch außen wahrscheinlich eher wieder Felßberg und der zuletzt sehr formstarke Assibey-Mensah sowie vorn Hajrulla, der in Borsch nicht eingewechselt wurde.
Gonda - 4 Tore, Felßberg, Forkel, Mensah je 2, Dehl, Ikene, Claxton, Fehler, Wolf, Hajrulla, Dreca - je 1 Tor. 17 Treffer - beste Offensive der Liga aktuell mit großem Abstand. Die Trefferausbeute breit verteilt - sicherlich ein Vorteil für RWE und ein Zeichen für Torgefahr aus allen Reihen. Das ist für Gegner schwerer zu verteidigen als ein Toptorjäger wie Ugondu allein als Spitze oder Hajrulla.
Mit nur 4 Gegentoren ist man auch da Zweiter der Liga hinter Chemnitz und zusammen mit dem FCC. Der Rest der Tabellenspitze hat da deutlich schlechtere Werte.
Spannend bleibt halt die Aufstellung auf mancher Position.
Nichts desto Trotz sollte RWE mit voller Konzentration seine Favoritenstellung untermauern und die Tabellenspitze verteidigen.
Und eine kleine Zäsur für den weiteren Saisonverlauf, wenn nach 4 Gegnern von unten ab Mitte September die richtigen Brocken im Wochentakt RWE fordern werden. Jeder Punkt und Sieg bis dahin stärkt das Selbstbewusstsein und die Sicherheit der Mannschaft, wenn dann die großen Aufgaben gelöst werden müssen.
Aber erst einmal Luckenwalde überstehen. Ich halte einen 2:0-Sieg für möglich vor ca 300 mitgereisten Fans unter der Woche.
Unangenhem vor allem deswegen, weil die Brandenburger kaum herausragende Einzelspieler vorweisen. Dafür mansnchaftlich meist sehr kompakt, zweikampfstark und wirklich eklig agieren.
RWE kann durchaus ein Lied davon singen.
Zwar sagt die Gesamtbilanz nach inzwischen 4 gemeinsamen Spielzeiten in der Regionalliga Nordost seit 2022 Vorteil RWE.
Dafür hat es jedoch eine Weile gedauert.
Nach jenem 1:1 am 1.ST von RWE als Aufsteiger in der Saison 22/23 mit dem Ausgleich in der letzten Minute kam man auch im Rückspiel in Erfurt nur zu einem 1:1.
2023/24 gab es dann gar eine 0:4-Klatsche inklusive glatt rot für TLS in Luckenwalde. Erst im Rückspiel in Erfurt konnte RWE überhaupt erstmals gegen die Brandenburger gewinnen - dann gleich mit 5:2.
Das blieb dann jedoch der höchste Sieg gegen die Brandenburger.
In den weiteren Spielzeiten blieb es durchgängig unangenehm und eng in den Resultaten.
24/25 - erster Sieg RWE in Luckenwalde mit 2:1.
In Erfurt knapp 3:2 in einer am Ende wilden Partie. Dass, nachdem wir 3:0 führten zu Hause und am Ende TW Manitz zwischen der 85. und 95. Minute gleich dreimal im Elfmeterschießen gefordert wurde von Luckenalde.
Den ersten in der 85.Minute hielt Manitz. Den zweiten musste er in der 90.+2. passieren lassen zum 2:3 und in der inzwischen 90.+5. gar zum dritten Mal im 11m-Duell antreten - dass er erneut gewann, den 11m hielt und RWE den Sieg sicherte.
In der letzten Saison 25/26 gab es das Duell wieder als Opener der Saison am 1.ST - diesmal in Erfurt. Rot-Weiß gewann am Ende wieder nur knapp mit 2:1. Am Ende hatte man durch Tore von Ugondu (72.) und Aboagye (90.+1.) das dicke Brett gebohrt bekommen, trotz 1:2-Anschluß des FSV in der 90.+4.
Das Rückspiel in Luckenwalde endete 1:1 nach 1:0-Führung von RWE, als Maciejewski mit einem wahren Sonntagsschuß zum 1:1 das Spiel eigentlich etwas auf den Kopf stellte.
Die Torfolgen fast aller Spiele gegen Luckenwalde sagen eben auch - wirklich Vorsicht bis zum Abpfiff.
Til Linus Schwarz und Robby Felßberg sind übrigens die einzigen RWE-Akteure des aktuellen Kader, die alle 4 Spielzeiten gegen Luckenwalde erlebten irgendwie erlebten.
Im Sommer vor dieser Saison gab es jedoch beim FSV Luckenwalde durchaus gravierende Veränderungen.
Der Kader des FSV Luckenwalde hatte den schon fast üblichen größeren Umbruch im Sommer. Luckenwalde ist besonders bei jungen Spielern bisher eine gute Adressse gewesen, sich für andere Vereine interessant zu machen.
Ergo - wieder 10 Abgänge im Sommer und 11 Neuzugänge, was aktuell einen 25-Mann-Kader mit 23,6 Jahren Altersdurchschnitt macht. Eine junge Mannschaft vor allem, die sich fast durchgängig im Altersbereich zwischen 18-24 Jahre bewegt.
Oldie ist Kapitän Pollasch mit seinen 33 Jahren als Führungsspieler, neben TW Kevin Tittel (32 Jahre) die beiden einzigen Akteure über 30 Jahre. Stürmer Lucas Will mit 27 Jahren ist der drittälteste Akteur. Sonst ist kein Spieler älter als 24 Jahre.
Die gravierendste Änderung gab es auf der Trainerbank.
Der langjährige Coach Michael Braune weckte anderen Ortes Begehrlichkeiten und übernahm im Sommer den SV Babelsberg. Vor allem, weil er nachgewiesermaßen aus wenig viel machen kann und Spieler und Mannschaften entwickeln kann.
Neuer Cheftrainer wurde der ehemalige Bundesligaprofi Patrick Weiser, den eventuell ältere Fans noch als Spieler vom 1.FC Köln, Stade Rennes und vor allem dem VfL Wolfsburg kennen.
Nach Ende der Karriere erwarb Patrick Weiser entsprechende Trainerlizenzen und arbeitete vorrangig mit jungen Spieler.
So als Chef des NLZ bei Fortuna Köln, als Jugendtrainer beim 1.FC Köln. Auch als Co-Trainer in der Bundesliga unter Stale Solbakken, der ihn anschließend mit nach England zu Wolverhamtpon Wanderers als Co-Trainer mitnahm. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland arbeitete er als U19-Trainer beim Bonner SC, zwischen 2016-2020 bei Bayer Leverkusen in U17 und U19 sowie mit der U19 in der UEFA Youth League.
Repräsentative Aufgaben bei Hertha BSC sowie Schalke 04 folgte seit November 2025 bis diesen Sommer die Leitung des NLZ beim FC Ingolstadt.
Dort wurde er von Luckenwalde als Nachfolger von Michael Braune angefragt.
Ein Trainer, der also in Luckenwalde seine erste Männerstation als Cheftrainer hat.
Maciejewski (Aue) - der Torschütze im letzten Spiel gegen uns - ist weg. Gollnack und Meier folgten Ex-Trainer Braune nach Babelsberg. Palmowski landete beim BFC Preussen in der Liga und Schleinitz beim SV Rödinghausen in der RL West. Die Abwehrspieler Meier und Siebold schlossen sich Germania Halberstadt an, Merke zu Hertha Zehlendorf und Stürmer König landete in Thüringen in Ohrdruf beim FSV Ohratal.
Dafür gewann man den einstigen Mittelfeldlenker Till Jacobi vom FSV Zwickau zurück nach einjähriger Abwesenheit.
Auch der zweite TW Kühn kommt aus Zwickau in einjähriger Leihe.
Nach 2 Jahren Abwesenheit meldete sich LMF Dahlke aus Babelsberg zurück in der Mark Brandenburg.
Mit Stürmer Pilger (Meuselwitz) gewann man einen Spieler mit Erfahrung aus der RL Nordost.
Die jungen Spieler Zekiroglu (Lichtenberg 47), Mätzke (Eintracht Mahlsdorf), Zamzow (Hansa II), Collins (Union Klosterfelde) aus der Oberliga Nord und Sakoufakis (Union U19) sowie Heidrich (Dynamo Dresden U19) sind eine Investition auf die Zukunft.
Gegen RWE defintiv fehlen werden Zekiroglu (Kreuzbandriss) und der Ex-Meuselwitzer Pilger (gelb-rot gesperrt).
Bitter für den FSV - weil Pilger mit 3 Treffern aktuell bester Torschütze des FSV ist.
Das unter Michael Braune installierte Spielsystem im 4-4-2 mit Doppelsechs wurde von Patrick Weiser als neuer Trainer übernommen und wird weiter gespielt.
Schnelle Konter aus sicherer Defensive sind das Ziel in der Spielanlage.
Die aktuelle Saison lief jedoch noch nicht wirklich gut an für den FSV.
Den Heimauftakt gegen den amtierenden Meister Lok Leipzig verlor man 1:3 trotz eigener 1:0-Führung. Lok hatte erhebliche Mühe und schaffte nach dem 1:1 erst in den Schlußminuten den 3:1-Sieg.
Das nachfolgende Spiel bei Aufsteiger Eintracht Stahsndorf verlor man glatt mit 0:3. Umso überraschender kam der 1:0-Auswärtssieg beim 1.FC Magdeburg II - einem spielstarken Gegner.
Das folgende Heimspiel verlor man allerdings erneut - diesmal 2:3 gegen Aufsteiger Tasmania Berlin. Auch hier führte man 1:0, schaffte zwischenzeitlich ein 2:2 und unterlag erneut in den Schlußminuten wie gegen Lok Leipzig.
Das Auswärtsspiel in Zwickau dann fast deckungsgleich - erneut führte Luckenwalde mit 1:0 in Zwickau, bevor der Zwickau bis zur Halbzeit auf 2:1 stellte und im Rest der Partie doch einige Mühen hatte, den Dreier zu sichern trotz personeller Überlegenheit in den letzten 30 Minuten wegen gelbrot gegen Pilger.
So tritt RWE also als Tabellenführer beim 15. der Liga an, der aus 5 Spielen nur 3 Punkte hat bei 5:11 Toren.
Klare Sache auf dem Papier - könnte man meinen.
Aus den Erfahrungen in Luckenwalde aus 4 Spielzeiten heraus sollte RWE jedoch mit absoluter Konzentration und Seriösität an die Aufgabe gehen.
Fehlen werden Claxton sowie weiterhin Aboagye und Inaler.
Dann muss man schauen, ob die zuletzt angeschlagenen Spieler wie Maxime Awoudja, Lorenz Otto (saß in Borsch bereits wieder auf der Bank) und Jaden Rodtnick wieder bereit sind für den Spieltagskader.
Beim Pokal wurden ja alle Außenverteidiger gebracht und bekamen Spielpraxis.
Im Mittelfeld dürften jedoch gegenüber dem Pokalspiel einige Veränderungen kommen. Gonda und Fehler haben da wohl aktuell einen kleinen Vorteil bei den Trainern. Auch außen wahrscheinlich eher wieder Felßberg und der zuletzt sehr formstarke Assibey-Mensah sowie vorn Hajrulla, der in Borsch nicht eingewechselt wurde.
Gonda - 4 Tore, Felßberg, Forkel, Mensah je 2, Dehl, Ikene, Claxton, Fehler, Wolf, Hajrulla, Dreca - je 1 Tor. 17 Treffer - beste Offensive der Liga aktuell mit großem Abstand. Die Trefferausbeute breit verteilt - sicherlich ein Vorteil für RWE und ein Zeichen für Torgefahr aus allen Reihen. Das ist für Gegner schwerer zu verteidigen als ein Toptorjäger wie Ugondu allein als Spitze oder Hajrulla.
Mit nur 4 Gegentoren ist man auch da Zweiter der Liga hinter Chemnitz und zusammen mit dem FCC. Der Rest der Tabellenspitze hat da deutlich schlechtere Werte.
Spannend bleibt halt die Aufstellung auf mancher Position.
Nichts desto Trotz sollte RWE mit voller Konzentration seine Favoritenstellung untermauern und die Tabellenspitze verteidigen.
Und eine kleine Zäsur für den weiteren Saisonverlauf, wenn nach 4 Gegnern von unten ab Mitte September die richtigen Brocken im Wochentakt RWE fordern werden. Jeder Punkt und Sieg bis dahin stärkt das Selbstbewusstsein und die Sicherheit der Mannschaft, wenn dann die großen Aufgaben gelöst werden müssen.
Aber erst einmal Luckenwalde überstehen. Ich halte einen 2:0-Sieg für möglich vor ca 300 mitgereisten Fans unter der Woche.






Insofern Minimum plus 3.