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Die Saison im Gründungsjahr von RWE - 1965/66
(31.10.2015, 04:50)Schnorchel Blum schrieb: @maspoli -Horst Weigang und Reinhard Trölitzsch noch bei Leipzig...
Ach, wenn ich noch dran denke wie die Zwei geschasst zu RWE kamen!!!!!
Weigel war immerhin mal Nationaltorwart und Trölitzsch Mr.Hammer bei Freistößen!
Das war'n Zeiten!

Hallo, ich frag noch einmal an: was könnten die Gründe gewesen sein, warum die beiden sehr guten Spieler über Nacht ihren Club verließen? Weigang war aktueller Nationalspieler und hatte noch ein halbes Jahr später - also als Erfurter - auf der Südamerikatournee einen Länderspieleinsatz. Trölitzsch war ein weniger angepasster Typ, der mehrfach auffiel und im Verband wenige Freunde hatte. Deshalb noch einmal die Frage, ob jemand weiß, was der Anlass war zum Wechsel (dem Grunde war es eine Art Rausschmiss bei Lok, oder?).
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Könnte man so vermuten - das würde in die damalige Sportpolitik der DDR auch im Fußball passen. Magdeburg,J***, Lok, Dresden und später auch der BFC waren sogenannte "Schwerpunktclubs", die ja auch über Jahrzehnte meist im Europapokal spielten und den Großteil der Nationalmannschaft stellten. So wie es "Delegierungen " hin zu diesen Clubs gab, wurden auch "mißliebige " Spieler schnell mal abgeschoben zu anderen Vereinen.
Ich werd mal den Sohn von Rainer Tröliztsch fragen, ob er da mehr weiß. Vielleicht mag er dazu was sagen.
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Hallo, ist denn schon was rausgekommen? Ich habe weiter recherchiert und einige spannende Gespräche geführt. Ich meine, es war relativ simpel. Der Kenner der Leipziger Szene und dann aktuelle Erfurter Trainer Martin Schwendler kannte Trölitzsch noch recht gut und wusste um dessen Unzufriedenheit bei Lok (Trölitzsch war ja kein Kind von Traurigkeit und eckte so immer mal an). Mit Auto und Wohnung gelang es RWE, den sehr fitten Trölitzsch zu holen. Er hat dann noch drei Spieljahre einiges für Erfurt getan. Weigang dagegen kam eher zufällig (Anfang Mai 1967 war nicht dran zu denken, die Abmeldung bei Lok passierte am 7.Juni - zur Erinnerung im März 67 flog das Starteam von Benfica Lissabon gegen Lok aus dem Messecup. Wer war der Held des Abends? Loktorwart Horst Weigang.) und im Sog der Schwendleraktivitäten mit, weil er Zoff mit dem Clubchef und dem Trainer in Leipzig hatte. b**d nur für Lok, dort rechnete niemand, dass Horst Weigang wirklich geht. Zwei Jahre später stieg Lok ab, weil man eben keinen guten Torwart mehr hatte. Weigang lieferte eine ganze Menge von Spitzenspielen für Erfurt - wer es noch kennt - die Fuwopunkte nach jedem Spiel, da hatte Teddy einige 9en und mindestens einmal eine 10 für sich im Erfurter Trikot verdient.

Aber frag trotzdem nochmal Trölitzsch junior (der dürfte mittlerweile auch schon Mitte 50 sein) ...

VG aus Leipzig
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@Leipziger

Kurzer Einwand. MEinen Informationen nach, gab es in der DDR nur einen Torwächter, der mal ne FUWO 10 bekommen hat.
Der hieß Wolfgang Benkert.
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wann und wo? würde mich mal interessieren. Winken1
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@Papa

Kennste Zeppmeisel von Stendal?
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Nee Zeppmeisel kenne ich nicht. Muss vorm Krieg gespielt haben....zwinker

@Ritter
Genau kann ich es nicht sagen, wann das genau war. Es muss nach einem Spiel in Dresden gewesen sein, wo er alleine ungefähr 20 hundertprozentige Chancen vereitelt hat.
Um gleich dem Shitsorm entgegen zu wirke. Die Zahl ist von mir willkürlich gewählt. Es könnten auch 1-3 Chancen weniger gewesen sein.
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(27.10.2016, 16:03)Ritter schrieb: wann und wo? würde mich mal interessieren. Winken1

Erzählt "Molly" selbst unter anderem HIER

(27.10.2016, 17:16)Viva Erfordia schrieb: @Papa

Kennste Zeppmeisel von Stendal?

Der war auch ein Guter - zu Zeiten, als Lok Stendal noch DDR-Oberliga spielte..
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@Leipziger: Klasse, daß du das aufgegriffen hast. Besten Dank!
Weigang und Tröøitzsch brachten damals flair mit: strahlten klasse aus, waren braun gebrannt, wie aus einer anderen Welt!
Habe gerade einfach mal bei Wiki zu Horst Weigel geguckt:
1961/62 spielte er für eine Saison bei Turbine Erfurt, bevor es ihn zurück nach Leipzig zog. Dort spielte er bis 1967 beim 1. FC Lokomotive Leipzig bzw. dessen Vorgängerclubs SC Rotation und SC Leipzig. Im Jahr 1965 wurde er zum Fußballer des Jahres in der DDR gewählt. 1967 wechselte er erneut nach Thüringen und spielte noch bis 1973 beim FC Rot-Weiß Erfurt. Insgesamt bestritt Weigang 234 Oberligaspiele für Erfurt und Leipzig. In der Saison 1971/72 bestritt er 10 Spiele in der zweitklassigen DDR-Liga für RWE.
Quelle: Wikipedia
Wußte ich gar nicht...
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Zitat:Habe gerade einfach mal bei Wiki zu Horst Weigel geguckt:

Den kenne ich überhaupt nicht in Erfurt...
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Danke der spitzen Steilvorlage: 
Sorry. Natürlich ging es um Horst Weigang
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(27.10.2016, 19:33)ronry schrieb: Erzählt "Molly" selbst unter anderem HIER

Danke, herrliches Interview. Und immer noch ein sympathischer Typ!  Winken1
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Das war zwar erst ein Jahr später aber damals war unser Name noch was wert. Wir machten das Eröffnungspiel gegen Székesfehérvár.

Das 1967 eröffnete Stadion bietet heute 14.135 Plätze; davon 3.500 überdacht. Das erste Spiel fand am 20. September 1967 zwischen dem VT Vasas und dem FC Rot-Weiß Erfurt (2:3) statt.[1]

Seinen größten Tag erlebte das Stadion am 8. Mai 1985. Der Verein, damals unter dem Namen Videoton Székesfehérvár, hatte das Finale des UEFA-Pokals 1985 nach Siegen gegen Dukla Prag, Paris Saint-Germain, FK Partizan Belgrad, Manchester United und FK Željezničar Sarajevo erreicht. Zum Finalhinspiel gegen Real Madrid (0:3) kamen 40.000 Zuschauer in das Stadion nach Székesfehérvár.[2] Dies ist bis heute bestehender Besucherrekord der Sportstätte.

In den letzten Jahren wurde die Spielstätte renoviert, u.a. wurde eine neue, überdachte Haupttribüne mit VIP-Logen mit 200 Plätzen errichtet, 120 Plätze für Journalisten installiert sowie neue Kunststoffsitze im Stadion in den Vereinsfarben Rot und Blau angebracht.

2015 fanden im Stadion die Spiele des Videoton FC in der 2. und 3. Qualifikationsrunde der UEFA Champions League 2015/16 gegen The New Saints FC (1:1 n.V.) sowie gegen BATE Baryssau (1:1) statt.

https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%B3st%C3%B3i-Stadion
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