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Umfrage: Wie endet RWE-Chemie?
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25.ST: FC Rot-Weiß Erfurt - BSG CHemie Leipzig
Nach der erfolgreichen Dienstreise zum Greifswalder FC mit Last-Minute-Sieg für RWE  steht als Teill III sowie Abschluß der englischen Woche am Sonntag um 14 Uhr im heimischen Steigerwaldstadion die traditionsreiche Partie gegen die BSG Chemie Leipzig an.

Beide Mannschaften duellieren sich seit 1949 mit den ersten Meisterschaftsspielen im DDR-Fußball bis heute um Meisterschaften und Abstiege in dieser langen Historie.
Nach unserer Rückkehr in die LIga 4 trafen wir inzwischen 7mal auf Chemie Leipzig.
4 Siege für RWE und 3 remis sind die Bilanz bei 17:7 Toren für Rot-Weiß.
1:1/A und 2:2/H hieß es in der Saison 22/23. Mit 4:2/H und 1:1/A in 23/24 lief es wieder gut für RWE. In der letzten Saison 24/25 war es mit 5:1/H und einem 3:0-Sieg in Leutzsch recht eindeutig für RWE.
In der aktuellen Saison 2025/26 feierte RWE Mitte September in leutzsch erneut einen Auswärtssieg.
Mit 1:0 war der jedoch recht knapp durch ein Wolf-Tor in der 48.Minute.
Dazu - wie immer in Leutzsch - sehr kampfbetont, emotional und hitzig. In dem Spiel gab es 1mal rot (Weigel), einmal gelbrot (Aboagye) und je 5 gelbe Karten gegen beide Teams.

Die aktuelle Saison ist wohl die schwierigste für die Chemiker seit ihrem Wiederauftsieg in die Regionalliga.
Nachdem im Dezember 2024 der langjährige Trainer Miroslav Jagatic gehen durfte, hatte Ex-RWE-Trainer David Bergner eine sehr kurze Halbwertzeit bei der BSG - 2 Monate durfte er coachen.
Nachfolger Adrian Alipour schaffte es immerhin von April 2025 bis Anfang Dezember 2025. Nach Christian Sobottka für ein Spiel ist seit Janaur 2026 der 57-jährige gebürtige Augsburger mit UEFA-Pro-Lizenz Alexander Schmidt Chef an der Seitenlinie bei den Leutzschern.

Schmidt ist sehr erfahren als Trainer. Von 2007 bis 2013 bei 1860 München im Nachwuchs, der zweiten Mannchaft und der ersten Mannschaft.
Einem halbjährigen Intermezzo bei Jahn Regensburg 2014 als Chef folgten 2 Jahre beim VfB Stuttgart als Scout und Leiter der Nachwuchsabteilung.
Ein halbes Jahr U19 der SpVgg Unterhaching 1,5 Jahre im Nachwuchs von Red Bull Salzburg, 9 Monate SKN St.Pölten in Österreich. 2020/21 Trainer bei Türkgücü in Liga 3. Danach anschließend 1 Jahr Dynamo Dresden, 2 Monate Kickers Offenbach, 1 Saison Austria Klagenfurt im Nachwuchs, 1 Jahr beim Bayernligisten TSV Landsberg als Cheftrainer und Chef der Nachwuchsabteilung.
Nun also Chemie Leipzig für einen Trainer, der sowohl gut mit jungen Spielern arbeiten kann als auch erfahrenen Aktteuren.

Die sportliche Talfahrt der BSG seit Saisonbeginn ist insgesamt bedenklich.
Vom ersten Spieltag an bewegte sich Chemie auf den Plätzen 17 und 18, bis am 11.ST erstmalig der aktuelle Rang 16 erreicht wurde, der unter sehr günstigen Umständen den Klassenrhalt bedeuten könnte und den man seitdem inne hat.

Die ersten 8 Spieltage gab es 7 Niederlagen und 1 remis. Am 9.ST ereichte man den ersten Sieg der Saison mit einem 2:0 zu Hause gegen den BFC. Siege und Niederlagen wechselten sich bis zum 16.ST ab. Heimspiele wurden gewonnen, auswärts wurde verloren.
Luckenwalde 0:1/A, Altglienicke 3:0/H, Lok 0:2/A, Hertha II 3:1/H.
Danach unterlag man Meuselwitz 0:2 zu Hause, um anschließend in Eilenburg mit 1:0 zu gewinnen. Das war Ende November der letzte Sieg in 2025.
Zwickau 1:2/H, Magdeburg II 1:2/A, Greifswald 2:3/H - Winterpause.
Mit Beginn der Rückrunde folgten ein 1:2 beim FCC, ein 0:2 gegen den HFC im Heimspiel und am Mittwoch der erste Sieg 2026. Ein 2:1 über den Chemnitzer FC im heimischen AKS.
Beobachtbar ist zumindest, dass Chemie inzwischen unter Schmidt defensiv stabiler steht und wie gewohnt vor allem im kämpferischen Bereich agiert.
Den Klassenerhalt will man schaffen und in der Liga bleiben.
Aus 23 Spielen holte man jedoch gerade 6 Siege, 1 remis und kassierte 16 Niederlagen bei 26:35 Toren.
Wobei die Ergebnisse der Niederlagen häufig sehr eng sind mit einem Tor Unterschied und eindeutige Niederlagen so gut wie nicht vorkamen. Ausnahme ist das 0:3 in Greifswald am 2.ST.

Der Kader der Chemiker hat sich in den letzten Jahren mehrfach gravierend geändert.
Alte Haudegen, die einst zum Aufstieg und Ligabestand beitrugen haben sich über die letzten 2-3 Jahre verabschiedet.
Aktuell ist der Kader mit 27 Spielern besetzt bei einem Durchschnitt von 24,1 Jahren.
Eine durchaus gut gemischte Mannchaft junger sowie erfahrener Spieler.
Im Winter wurde nachjustiert.
Hoops (IV/Augsburg II), Bell (RV/SpVg Bayreuth), Fantozi (IV / Türkgücü), Bergmann (TW/Lok) kamen für die Defensive.
Offensive wurde nachgelegt mit Seidemann (LA/ FCC), Akono (MS/HFC) und Bulland (ZMF/ vereinslos, vorher RB U19).

Die Lebensversicherung der Chemiker ist der gebürtige Hallenser und  mosambikanische Nationalspieler Stanley Ratifo, der unlängst im Winter beim Afrika-Cup spielte. 10 Tore und 2 Vorlagen. Nur MS Julius Hoffmann (4 Tore, 3 Vorlagen ) und RA Jannik Mäder (3 Tore, 2 Vorlagen) sind offensiv erwähnenswert.
Eines der absoluten Grundprobleme der Chemiker, die nur 26 Tore in 23 Spielen schossen und vor dem Tor schlicht ineffizient sind sowie zu viele Chancen für ein Tor benötigen.
Die Bilanz eines Absteigers hat man in der Auswärtstabelle. Aus 9 Partien gab es 1 Sieg, 1 remis und 7 Niederlagen mit 4:13 Toren. Besonders auf fremdem Platz sieht man die offensive Harmlosigkeit der Leutzscher.

Chemie-Trainer Schmidt hat in Erfurt seinen gesamten Kader zur Verfügung ohne Ausfälle.


Für RWE nach kurzer Regeneration der nächste Gegner, den man konzentriert bespielen muss.
Diverse Schlampigkeiten, die leider immer wieder durchkommen, sind auch gegen die Leutzscher gefährlich im SWS.

Die Aufstellung Otto - Moritz, TLS, Awoudja, Dehl - Boboy, Caciel - Durakov, Wolf, Ugondu - Hajrulla aus dem Greifswaldspiel ist wohl am wahrscheinlichsten.
Vielleicht rutscht auch Falcao wieder in die Startelf.
Santana Soares, Assibey-Mensah, Chentoufi, Berndt, Fuakala, Rodtnick dürften die Bank besetzen.
Alles andere fehlt angeschlagen, verletzt oder mit Trainingsrückstand bekanntermaßen.
Bei Claxton hapert es anscheinend immer noch an der Spielberechtigung.
Caciel muss aufpassen mit aktuell 4 Gelben.

Es wird sicherlich kein Spiel für Feinschmecker des Fußballerischen.
Mit Konzentration und Ernsthaftigkeit muss RWE allerdings - bei allem Respekt vor dem Gegner - seiner hier vorliegenden Favoritenrolle gerecht werden.
Gegner bespielen, müde machen, dann ins Tempo gehen und effizient Chancen nutzen.

Zuschauertechnisch dürften 7000-8000 Zuschauer drin sein, da die Chemiker sehr reisefreudig sind und von der Anzahl der Gästefans im SWS die anderen Leipziger von der Lok meist in den Schatten stellen. Rund 1500-2000 Leutzscher sind möglich und waren die letzten Jahre meist hier.

RWE sollte hier auch ohne Gegentor vom Platz gehen mit 2:0, vielleicht sogar einem 3:0 ???
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Chemie besiegen ( 1:0) und an Jena vorbei ziehen!
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