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Umfrage: Wie endet Chemnitz - RWE?
Diese Umfrage ist geschlossen.
Sieg CFC
37.50%
3 37.50%
remis
25.00%
2 25.00%
Sieg RWE
37.50%
3 37.50%
Gesamt 8 Stimme(n) 100%
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26.ST: Chemnitzer FC - FC Rot-Weiß Erfurt
Samstag 14 Uhr  Stadion an der Gellertstrasse Chemnitz - gegen den Chemnitzer FC

Ein uraltes Ostduell, bei dem die Bilanz vor dem 91. Aufeinandertreffen beider Vereine für RWE bei 33 Siegen gegen den CFC, 26 remis sowie 31 Niederlagen und einem Torverhältnis von 122:120 steht.
Eine Bilanz, die seit dem ersten Aufeinandertreffen 1954 bis heute 71 Jahre später in der DDR-Oberliga, im FDGB-Pokal, der 2.Bundesliga Süd, den verschiedenen Regionalligen Nordost, der alten Regionalliga Nord sowie in Liga 3 zusammen gekommen ist.

Für RWE lief es gegen Chemnitz mal längere Phasen in verschiedenen Ligen, dann wieder nicht.
Seit dem Wiederaufstieg 2022 konnte RWE in 22/23 mit 3:0/A und 1:0/H beide Spiele gewinnen. In 23/24 gab es gar jenes vorweihnachtliche 7:2/H und ein 2:2 am 34.ST in Chemnitz.
In der Saison 2024/25 lief das dann aber schon nicht mehr locker flockig für Rot-Weiß - 0:0/H und 0:2 in Chemnitz. Kein Tor, kein Sieg für RWE.

Das Hinspiel im September 2025 in Erfurt endete ebenfalls wieder remis mit 2:2. Schnelle Führungen zu den jeweiligen Halbzeiten - Caciel (5.) und Ugondu (52.) ließen das Hochgefühl eines möglichen Sieges aufkommen. Doch der CFC wurde zum Spielverderber und stellte am Ende des Tages durch Baungart (72.) und Alberico (88.) noch auf 2:2 und killte damit die Stimmung im SWS gehörig. Auch als kleiner Denkzettel für die schlampige Spielweise von Rot-Weiß ab etwa Mitte der zweiten Halbzeit.
So ist der letzte Sieg gegen den CFC tatsächlich jenes 7:2 von Dezember 2023.

Von der Tabellenkonstellation her eine Partie des Tabellenvierten Rot-Weiß Erfurt mit 44 Punkten gegen den im Mittelfeld auf Platz 7 liegenden Ligarivalen aus Westsachsen, der 10 Punkte hinter RWE liegt.

RWE als Favorit in der Begegnung? Wie immer steckt der Teufel dabei im Detail.

Der Chemnitzer FC ist seit seinem letzten Abstieg aus Liga 3 in 2020 in der Regionalliga Nordost zu keiner Zeit eine Spitzenmannschaft gewesen.
Obwohl sie des Öfteren als Geheimfavorit mit genannt wurdeb.

Die Platzierungen sind durchgängig seit der Saison 2020/21im Mittelfeld mit den Plätzen 9, 5, 8, 9 und 7 gewesen.
Aktuell Siebenter sind sie wieder weit weg von den Erwartungen rund um den Verein.
Weder die Trainer Berlinski noch 3 Jahre lang Christian Tiffert oder der aktuell seit 2024 tätige Benjamin Duda konnten das bisher ändern.
Außer der Saison 21/22 - da wurden auf Platz 5 tatsächlich 72 Punkte erreicht, jedoch 10 Punkte hinter Staffelsieger BFC Dynamo - kam der Chemnitzer FC ansonsten im Bereich von 45- 52 Punkten pro Saison an.
In aller Regel meist um die 20 Punkte Rückstand auf den jeweiligen Staffelsieger.

Der CFC ist in die aktuelle Saison 2025/26 mit einem sehr kleinen 22-Mann-Kader gestartet von 23 Spielern mit einem Altersdurchschnitt von 25,2 Jahren.
Offenbar spielen finanzielle Zwänge hier eine Rolle, weil sich aus den sehr beachteten Neuzugängen der letzten Jahre sportlich nie wirklich etwas entwickelt hat.
In der aktuellen Saison liegt der CFC erneut bei 10 Abgängen und 10 Zugängen für diese Saison bei den Transfers.
Das entspricht den Zahlen der letzten Jahre, ohne dass eine Entwicklung zu beobachten ist.

Bei den Zugängen schaute man sich sehr genau in vierten und fünften Ligen um.
Besonders auf den Offensivpositionen legte man nach. Für Linksaußen Alberico (SGV Freiberg/RL Südwest) und Grimaldi (Lupo Martini Wolfsburg/OL Niedersachsen), im Zentrum als Backup für Bozic der Eilenburger Jonas Marx.
Rechtsaußen kam Ex-BFCer Stockinger. Groß geworden bei 1860 und Unterhaching, spielte er einstmals Regionalliga in Bayern für Schalding-Haining und die SpVgg Bayreuth. Mit der er ein Jahr in Liga 3 unterwegs war. Danach ging es 2 Jahre zum BFC.
Als neuen Rechtsverteidiger holte man sich Pistol aus Meuselwitz. Backup dahinter ist mit Aaron Mensah ein eigener U19-Spieler.
Im Winter lieh man von Hansa Rostock noch Dario Gebuhr als Innenverteidiger, der in aller Regel mit Felix Müller das IV-Duo bildet.

Die Ergebniskurve der Westsachsen ist - ihrem Tabellenstand entsprechend - sehr inkonstant. Ziwschen Platz 7 bis Platz 12 hatte man diese Saison alle Platzierungen inne und schaffte es seit Februar, konstant Platz 7 zu halten.
Während man auswärts sehr schwach auftritt - in 12 Spielen nur 3 Siege, 2 remis, jedoch 7 Niederlagen bei 12:20 Toren - läuft es zu Hause stellenweise besser.
Bei ebenfalls 12 Heimspielen konnten 6 Siege eingefahren werden. Dagegen stehen jedoch auch 5 remis sowie 1 Niederlage bei 26:15 Toren.
Die einzige Heimniederlage leistete man sich Anfang der Saison gegen Aufsteiger FCM II mit 2:4.
BFC Preussen 1:1, FC Eilenburg 2:2, Altglienicke 2:2, BFC 1:1, Luckenwalde 3:3 - es sind eher die Vereine aus dem Tabellenmittelfeld und der unteren Hälfte, gegen die die Chemnitzer zu Hause Probleme offenbarten.
Andererseits stehen dem zum Teil deutliche Heimsiege gegen führende Teams der oberen Hälfte entgegen - HFC 3:0 und zuletzt das aufsehenerregende 3:0 gegen Lok sowie das 5:1 im letzten Heimspiel vor 14 Tagen gegen den SV Babelsberg.
Andererseits mühte man sich über die Saison gegen Mannschaften von unten wie Greifswald 1:0, Chemie Leipzig 1:0 und Hertha Zehlendorf 2:1 einen ab, um zu 3 Punkten zu kommen.

In den 5 Spielen seit Rückrundenbeginn - ein Nachholespiel beim BFC Preussen ist offen - startete man sehr gut. 1:0/A beim FCM II, dann jenes 3:0/H über Lok und das erwähnte 5:1/H gegen Babelsberg. Dann war es erst einmal vorbei mit der Chemnitzer Herrlichkeit seit Ende Februar.
Im Monat März kassierte der CFC in 2 Spielen 2 Niederlagen - 1:2 bei Chemie Leipzig im Nachholer und nebenan beim HFC in derselben Woche noch ein 1:3.

Man darf davon ausgehen, dass der CFC im ersten Märzheimspiel seine Anhängern mit Frühlingsgefühlen beschenken will.
An der Stelle kommt das Märzproblem des CFC.

Bozic ist mit 12 Toren und 4 Vorlagen ist erfolgreichster Offensivspieler des CFC.
Der Torjäger hat ist angeschlagen und eigentlich nicht spielfähig. Beim Nachholer bei Chemie Leipzig letzten Mittwoch musste er nach 30 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Gegen den HFC saß er als absolute Notvariante ohne Einsatz auf der Bank. Seine Spielfähigkeit gegen RWE steht ebenfalls in den Sternen.
Mit Maurizio Grimaldi - 6 Tore und 5 Vorlagen - ist Bozics Pendant auf dem Spielfeld mit einer Knieverletzung außer Gefecht gesetzt bis Ende März. Der ehemalige Wolfsburger musste ebenfalls gegen Chemie Leipzig am Ende verletzt ausgewechselt werden.
Kapitän und Sechser Tobias Müller hat 5 Tore auf dem Konto, Stürmer Alberico 3 Tore und 4 Vorlagen, der in Halle gelbrot gesperrte Tom Baumgart hat 3 Tore und ist gegen RWE wieder spielberechtigt. Rechtsaußen Stockinger steht bei 5 Vorlagen.
CFC-Trainer Duda ließ zuletzt häufig in einem 4-4-2 spielen, in dem neben Kapitän Tobias Müller Eppendorfer den zweiten Sechser gab.
Die Rolle hatte in Halle Ex-RWE-Spieler Artur Mergle inne, weil Eppendorfer für den länger verletzten RV Pistol nach hinten rückte.
Mergel kann auch in seinem zweiten Jahr beim CFC keine Rolle als Stammspieler nachweisen, kommt nur auf bescheidene Einsatzzeiten und ist weit von seinen Erfurter Glanzzeiten ehemals entfernt.
Die Ausfälle im Sturm von Bozic und Grimaldi sollen Alberico und der junge Jonas Max ausgleichen.

Bleibt die Frage offen - und das ist beim CFC immer berechtigt - wie konstant sind die Westsachsen? Die gern mal einen raushauen, aber ebenso gern einmal völlig daneben greifen.


Wie sieht es bei RWE aus?
Die Personalien Ikene, Aboagye, Florian, Jacky und Gonda sind unverändert.

Claxton hat endlich eine Spielgenehmigung und ist im Kader mit Fuakala für die IV.
Dort wird sich wohl Fabian Gerber wieder für Awoudja und TLS entscheiden. Zweitere Personalie würden viele lieber gern auf der Sechserposition sehen.
Moritz wird wie gewohnt RV spielen.

Wer ersetzt Dehl wegen dessen Rotsperre? Der zuletzt immer nur eingewechselte Santana Soares? Oder rückt Moritz auf LV, Boboy auf RV und Santana auf die Sechs neben den zuletzt - als einer der wenigen RWE-Spieler - formstarken Caciel? Caciel kommt inzwischen trotz seiner defensiveren Rolle quf 6 Tore und 4 Vorlagen und damit bessere Werte als zb Wolf.

Wird Ugondu wieder die Lücke auf Linskaußen füllen müssen, was ihm scheinbar seine Torgefährlichkeit nimmt und er seit 7 Spielen - zuletzt erfolgreich im Derby - auf sein Tor Nummer 11 warten lässt?

Muss der aktuell eher formschwache Wolf (6 Tore, 2 Vorlagen) - jedoch letzte Tore im Oktober gegen Meuselwitz, letzte Vorlage Anfang November im Heimspiel gegen Zwickau - wieder ohne seinen kongenialen Partner Stanislav Fehler das Mittelfeld ordnen und das Spiel einleiten oder bekommt er mal eine Pause? Ersetzt ihn dann Lucas Falcao und platz bei ihm der Knoten?
Denn spielerischer Zuschnitt wurde zuletzt doch an einigen Ecken vermisst.

Wird Stanislav Fehler wieder dabei sein, der 5 Tore und 6 Vorlagen bisher beisteuerte?

Jedenfalls fährt der RWE als Zweiter der Auswärtstabelle (hinter Lok mit 28 Punkte, die jedoch ein Spiel mehr haben) mit 7 Siegen 4 remis und nur einer Niederlage (Halle) sowie 21:12 Toren nach Westsachsen.
Mit Sicherheit unterstützt von hoffentlich bis zu 1.000 RWE-Fans.

Ob man in Chemnitz die erfolgreiche Auswärtsserie fortsetzen kann, ist kaum seriös beantwortbar.
Das Jahr 2026 verlief bisher eher schleppend für RWE. 5 Spiele - 2 Siege, 1 remis, 2 Niederlagen.
Allerdings - die letzten beiden Auswärtsspiele wurden gewonnen. Beim FCM II mit 3:2 und in Greifswald mit 2:1. Vor allem Dank Romarjo Hajrulla in beiden Spielen......
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Auswärtssieg
Chemnitz ohne die beiden Stürmer ist nur halb so stark!
Wir sind die auswärtsstärkste Mannschaft der Liga.
Das muss ein Sieg werden und bei gutem Verlauf sind wir wieder dran an Jena.
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Die auswärtsstärkste Mannschaft? Mal davon abgesehen, dass wir mit Ausnahme von Greifswald in den letzten Auswärtsspielen nicht viel davon gesehen haben, hat Lok bei einem Spiel weniger 3 Punkte mehr und die deutlich bessere Tordifferenz. Mit einem 2:2 könnte ich gut leben und daher ist das mein Tip.
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Die Lokomotive hat 13 Spiele (28 Punkte), wir 12 Spiele (25 Punkte) bei einer Differenz von 5 Toren.
So ganz falsch liegt der Bärliner wohl nicht.
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