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Umfrage: Wie endet RWE-HFC?
Diese Umfrage ist geschlossen.
Sieg RWE
40.00%
8 40.00%
remis
35.00%
7 35.00%
Sieg HFC
25.00%
5 25.00%
Gesamt 20 Stimme(n) 100%
∗ Du hast diese Antwort gewählt. [Zeige Ergebnisse]

4.ST: FC Rot-Weiß Erfurt - Hallescher FC
Ich persönlich finde es einfach nur gut, wenn auch der Staff mit Emotionen dabei ist. Das hat ja auch Einfluss auf die Spieler.
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Geht uns doch fast allen so. Im Stadion hätte ich den Schieri auf den Mond oder noch weiter schießen wollen. Im Nachhinein und dem mehrmaligen Betrachten der strittigen Szenen bleiben für mich zwei 50/50 Situationen (RK gg. Boboy, Elfer) und der klar falsche Einwurf vorm 1:2. Dass die Emotionen bei vielen, die es mit RWE halten, erst mal hochkochen, empfinde ich als völlig normal. Davon und damit lebt der Fußball. Und unterschiedliche Sichtweisen auf das Geschehen sind gleichfalls normal. Tangiert uns alle doch tagtäglich. Ich stimme zu, dass sich unser Trainer und sein Team in manchen Situationen besser im Griff haben sollten. Ist nicht immer einfach und ich mag es auch, dass unser Trainer mitgeht, mitfiebert, sein Team pusht. Ich denke (hoffe), dass nicht nur die Mannschaft, sondern auch das Trainerteam aus solchen Spielen und dem Drumherum ihre Lehren ziehen werden. Gelegenheiten gibt's ja gleich zwei in dieser Woche.
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Richtig!!!! Alles in allem gehts es weiter.. jedenfalls ist die Euphorie rund um den RWE enorm auch in der Stadt gewachsen.. heute morgen habe ich laute RWE Fangesänge von Schülern auf dem Weg zur Schule gehört. Das macht Spaß!!!
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Bei der ganzen Sache sollte man nicht vergessen, dass es mittlerweile das dritte Spiel hintereinander ist, in dem solche strittigen Entscheidungen gegen uns fallen.
Beim BFC wurden uns bei der 0:2  - Führung zwei klare Elfmeter verweigert. Einmal wird Aboagye im Strafraum klar am Trikot gezogen, und es gab auch noch ein klares Foul im Strafraum. 
Gegen den GFC war zumindest die Gelb Rote Karte gegen Wolf mehr als diskussionswürdig. Beide Spiele wurden gewonnen, und deshalb sind diese Szenen dann unter gegangen . 
Dann noch im Spiel gegen den HFC . Dass einem dann irgendwann mal der Kragen platzt, ist auch normal. 

@ RWE Fossil
Ich hatte gestern auch das Erlebnis haben dürfen, dass ein paar Jugendliche mein RWE Logo an meiner offenstehenden Schuppentür mit Daumen hoch quittiert haben.
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Vornweg: Ich sehe im Stadion und lese auch hier viele Beiträge, die meine Meinung zu den aktuell geltenden Fußballregeln und dem Umgang damit widerspiegelt. Die Regeln sind zu akademisiert, die Medien lösen mit zig Kameraperspektiven Situationen auf und am Ende ist nicht derjenige der Dumme, der Situationen schafft, sondern der, der sie bewerten muss. Was meine ich damit? Ich versuche immer wieder, Regeln zu erklären, bei denen es so viele Nuancen gibt, dass man sich wirklich intensiv damit beschäftigen muss, um sie zu verstehen. Wer von den hier schreibenden kennt den Unterschied zwischen fahrlässigem, verbotenem und rücksichtslosem Spiel? Wer kann nachvollziehen, dass Schiedsrichter in ihrem Spielstil heute das eine pfeifen und der Kollege nächste Woche ganz anders? Das ist vielleicht einfach ein bisschen viel verlangt, von einem "durchschnittlichen" Fan. 

Das Erkennen dieser Nuancen ist oft richtig schwierig. Sieht man z. B. beim Beitrag von Twinix:



(24.08.2025, 09:54)Twinix schrieb: Gerade habe ich die Zusammenfassung von Spiel Heidenheim gegen Wolfsburg gesehen. Der Heidenheimer Torwart foult weit vor dem Strafraum als letzter Mann einen Wolfsburger nicht gerade sanft.Er hat  nur Gelb bekommen. Scheinbar haben die Schiris doch Ermessensspielraum bei solchen Entscheidungen.

Eine einfache Regel würde heißen: Bist du letzter Mann und foulst, fliegst du. Versteht jeder. Das Regelwerk sagt aber: Hier zählt die weite Distanz zum Tor, die fehlende Ballkontrolle, die Laufrichtung, die kein Zug zum Tor aufweist, ... deshalb nur gelb.

Kommen wir zu unserem Spiel. Am Samstag hab ich gemerkt, wie stark selektive Wahrnehmung in Verbindung mit Gruppendynamik wirkt. Bewerten wir die reine Schiedsrichterleistung, war das eine richtig, richtig gute Leistung, die der Kerl da gezeigt hat. Der hatte aber schon nach 5 Minuten die ersten Leute gegen sich und nach der roten Karte 90 % des Stadions. Der hätte pfeifen können, was er will, das Stadion hat getobt. 

Es ist mühsam, die einzelnen Szenen durchzugehen, daher nur die, die hier angesprochen wurden und mir im Gedächtnis blieben:
- 10. Minute rote Karte. Boboy vertändelt den Ball, Halle presst, kommt an den Ball, wird getroffen, fällt, hätte eine klare Torchance, folglich rot unumgänglich. Da sind sich hier die meisten auch einig.
- Einwurf zum 1:2. Die TV-Bilder, die ich von Ostsport auswerten konnte zeigen mir, dass der Fuß außerhalb des Feldes war, selbst wenn die Perspektive täuscht, ist relativ deutlich zu sehen, dass er die Linie berührt. Dass der Fuß noch nachzieht ganz ehrlich: Passiert in jedem Spiel ein halbes Duzend mal. Das kann auch niemand überwachen. Wer soll das machen? Der SR-Assistent konzentriert sich auf Abseits im Strafraum, der Schiedsrichter auf die Spieler und Zweikampfbeurteilung. Dieses Nachziehen ist ohnehin für mich ein Graubereich. Der Spieler muss stehen, das tat er auch mit nachziehendem Bein. Er muss den Boden mit beiden  Füßen berühren, auch das tat er nach Ansicht der Bilder.
- Das Foul an Ugondu, das @ronry benannt hat, ist so ein Beispiel dafür, was ich weiter vorne mit selektiver Wahrnehmung meinte. Da hat auch das ganze Stadion getobt, obwohl der SR keine 15 Sekunden weiter vorne ein ähnliches Vergehen von RWE auch nicht gepfiffen hat. Da war er in seiner Linie für das Spiel ganz klar. Anmerkung: Wenn der Ball ausgespielt wurde, kann aufgrund von Vergehen danach keine Spielstrafe verhängt werden, @ronry.
- Beim Elfmeter ist klar zu erkennen, dass Awoudja den Hallenser am Fuß trifft. Er bringt ihn zu Fall, daher Elfmeter korrekt.
- Der Abpfiff. Ja, das ist ärgerlich, dass er abpfeift, während wir 10 m vor dem Strafraum sind, aber jetzt sein wir mal ehrlich, Leute. RWE hat seit Minute 4 auf Zeit gespielt. Dass Otto das Spiel "überlebt" hat, ohne vom Platz zu fliegen, verdanken wir dem Schiedsrichter. Er hat 8 Minuten nachspielen lassen und soll die zeitschindende Mannschaft noch dafür belohnen, indem Sie eine Chance auf ein weiteres Tor hat?

Für mich war das Spiel schlicht und ergreifend vercoached. Da kann Gerber sich ins TV stellen und sich beschweren, wie er will: Wir haben die Fehler gemacht. Es war von der ersten Minute an zu sehen, dass Halle hoch presst und unsere Verteidiger anläuft. Dann muss ich eben den Verteidigern die Richtung vorgeben, die Bälle erstmal zu schlagen. Aber dieses Gedribbel und Klein-Kleingespiele da hinten führt zwangsläufig zu Fehlern, wenn der Gegner so eine hohe Qualität hat. Das war beim Elfmeter so, das war bei der roten Karte so. Unverständlich, dass wir bis zum Schluss an dieser taktischen Vorgabe festgehalten haben.

Und ja, wir waren schlicht und ergreifend zu grün, zu lieb, zu brav. Lässt sich Awoudja fallen vor dem Kontakt beim Elfer, gibts Freistoß rauswärts. Da müssen wir cleverer sein.

Hier und im social Media wird die 0,25-fache Verlangsamung genutz, um festzustellen, ob es einen Kontakt vom Hallenser gegen Awoudja gab. Sie wird genutzt, um zu schauen, wie schlimm der Kontakt von Boboy war. Sie wird genutzt, um festzustellen, ob Löhmannsröben 5 cm im Feld stand oder nicht. Das kann der Schiedsrichter nunmal nicht. Der sieht: Da fällt einer. Er überlegt: Gab es einen Kontakt, der dafür gesorgt hat oder nicht. Dann entscheidet er. Nicht mit 0,25, nicht mit Tribünenseitenperspektive oder hochauflösender Slowmotion, sondern live, in Echtzeit und meistens mit einer ganz bescheidenen Perspektive (von hinten).

Wir sind hier in der 4. Liga. Das sind Viertligaschiedsrichter. Und ich habe im SWS genügend schwache Leistungen von sehr erfahrenen Kollegen gesehen. Für mich war die Leistung von Lukawski richtig gut.
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Immerhin Christian Fischer von der Bild ist ebenfalls deiner Meinung, dass der Schiri "richtig gut" war.
Denn, ich zitiere: "Lukawski lag in allen entscheidenden Szenen richtig."
Ich kann das hier alles nur schwer ertragen. Dafür geht es einfach um zu viel, um solche, meiner Meinung nach, ignoranten Äußerungen, einfach runter zu schlucken.
Trotzdem hilft kein Lamentieren mehr. Morgen zählt wieder nur, was unterm Strich bei rum kommt.
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@Guerti


Gerade als Schiedsrichter fordert ihr immer faires Spiel. Wenn man nun behauptet Awoudja soll sich fallen lassen um einen Freistoß zu bekommen hat das nun nichts mehr mit Fairplay in eurem Sinne zu tun. Und wir wundern uns warum immer dreckiger gespielt wenn man die ehrlichen Spieler bestraft.
Man könnte in dieser Szene auch argumentieren des Awoudja durch den Tritt in die Wade in schlingern gekommen ist. So klar wie der Elfmeter für dich ist, so klar ist das Foul vorher an Awoudja für mich. 
Fingerspitzengefühl hatte der Schiri wieder einmal nicht. Beim Taktischen Foul gab es für uns sofort die Gelbe Karte unsererseits während man beim HFC das Fingerspitzengefühl entdeckt. Für mich waren die Schiedsrichterleistungen der letzten drei Spiele überhaupt nicht gut.
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Richtig.. mir klingt das alles so glatt @guerti .. sehe es bei der Entstehung des Elfmeters in seiner Gesamtheit anders und werte es als klare Fehlentscheidung .. ein VAR hätte hier eingeschritten aber wir spielen ja in einer Amateurligazwinker.. das war's dazu von mir!
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@Guerti kleine Korrektur, der Linienrichter konzentriert sich beim Einwurf nicht auf Abseits, denn bei Einwurf gibt es kein Abseits. Ansonsten sehe ich es genauso wie du.

Ich habe schon im Stadion zu meinem Kumpel gesagt, warum lasse ich die Hallenser nicht erstmal sinnlos pressen und suche einfachere Lösungen (lange Bälle) um dann eventuell später, wenn mehr Räume sind, den Spielaufbau riskiere. So haben wir meiner Meinung nach auch das Derby im Frühjahr 24 verloren. Da wollte man auch auf Teufel komm raus hinten raus spielen, obwohl man sicherlich wusste, dass vor allem Löder richtig stark presst. Ich hoffe echt, dass man sich da auch intern mal an die eigene Nase fasst. Das Spiel hat definitiv nicht der Schiri für uns verloren.

Und zu Papa: mir geht es hier nicht um Emotionen. Die gehören freilich dazu und finde ich auch gut so. Aber was macht das für einen Eindruck wenn zum Beispiel TW-Trainer Ecke wie ein Rohrspatz wegstiefelt und hämisch applaudiert (gg Greifswald) oder die bei jeder Aktion die Hände über den Kopf zusammengeschlagen werden und man im Boden versinkt, als würde die Welt untergehen (Weiler). Und denkst du nicht auch, dass so eine meiner Meinung nach übertriebene Theatralik sich dann auch auf die vor allem
jüngeren Spieler auf dem Platz nicht unbedingt zum Vorteil überträgt?
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(25.08.2025, 13:29)Jens schrieb: Und zu Papa: mir geht es hier nicht um Emotionen. Die gehören freilich dazu und finde ich auch gut so. Aber was macht das für einen Eindruck wenn zum Beispiel TW-Trainer Ecke wie ein Rohrspatz wegstiefelt und hämisch applaudiert  (gg Greifswald) oder die bei jeder Aktion die Hände über den Kopf zusammengeschlagen werden und man im Boden versinkt, als würde die Welt untergehen (Weiler). Und denkst du nicht auch, dass so eine meiner Meinung nach übertriebene Theatralik sich dann auch auf die vor allem
jüngeren Spieler auf dem Platz nicht unbedingt zum Vorteil überträgt?

Naja, jetzt fangen wir schon an bestimmte Teile von Körpersprache nach gut oder schlecht zu bewerten.
Wenn wir das machen - und der Schiri - so etwas auch in seine Beurteilung/Bewertung mit einfließen lässt, frage ich mich ernsthaft, wie dann ein Herr Baros Verhalten bewertet wird, wo es bei beiden strittigen Szenen (RK und Elfmeter) den Anschein hatte, dass er "lebensgefährlich" verletzt wurde (nach Ansicht der TV-Bilder wurde er bei der RK wenn überhaupt touchiert) und noch schlimmer der Kollege Richardson von Greifswald, der als Unbeteiligter zu dem gefoulten Aboagye hinläuft und auf einmal wie vom Blitz getroffen zu Boden sinkt. Da nennt man sowas dann clever ?
Nein, ich bin zwar bei Dir, dass die Trainer auf der bank eine gewisse Vorbildwirkung haben sollten aber wenn man sich Woche für Woche solche Fehlentscheidungen gegen die eigene Mannschaft ansehen muss, ist das nun einmal zum Haare raufen.

@guerti
Du nennst die Leistung des Schiri richtig gut.  Ich persönlich fand seine Leistung ziemlich einseitig (mal abgesehen von den Schlüsselszenen). Taktische Fouls wurden nur bei RWE mit Gelb geahndet.
Das Ergebnis war, dass die Hallenser quasi machen konnten, was sie wollten. Es gab ein paar ziemlich harte Fouls gegen Moritz oder das Ding gegen Ugondu(?) wo der Gegenspieler mit beiden Beinen eingestiegen ist. Der Linienrichter stand keine 5 Meter daneben und es gab noch nicht einmal Freistoß. Und dann noch seine zum Teil theatralischen Gesten, wenn er Otto in der eigenen Hälfte beim Freistoß bewegen wollte den Ball noch drei Meter nach hinten zu bewegen. Unter einer souveränen und guten Leistung verstehe ich etwas anderes. 
Aber klar - 4.Liga - hast schon recht. Sag mal stimmt das, dass der Schiri vom Samstag mit der Schiri vom Greifswaldspiel verwandt ist ?
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Nach der Pause wurde lang eröffnet und sofort fiel das 1:0!
Besseeer konnte man nicht sehn, wie dämlich das idiotische Klein Klein war und ist, sorry!
Anstatt zu toben, sollte das Trainerteam ihre vielversprechende Videoanalyse mal selbstkritisch auswerten zwinker
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(25.08.2025, 12:39)Erfordia66 schrieb: Ich kann das hier alles nur schwer ertragen.

Geht mir genauso. Eine teils abgehobene Schiedsrichtergilde, die in ihrer Blase lebt, hat sich und ihre Regelauslegung, vom ehemals einfachen Volkssport Fussball entkoppelt. Da werden Regeln von der Tagesform und "Spielstil" des Schiedsrichters abhängig gemacht, Spieler quasi aufgefordert sich fallen zu lassen, damit der Schiedsrichter ein Foul erkennt und wenn der gemeine Fan dies nicht mehr nachvollziehen kann, ist er schlicht zu b.löd.
Der Fakt ist einfach, es gibt immer weniger wirklich gute Schiedsrichter. Ein Schiedsrichter darf Fehler machen, aber er muss überzeugend und souverän, aber auf Augenhöhe mit Spielern und Trainern auftreten. Leider erleben wir immer mehr Schiedsrichter ohne klare Linie, die einseitig ohne Gefühl für die Situation pfeifen und sich dann hinter Paragraphen und irgendwelchen Pseudoregeln verstecken.
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Amen.

Selbst unter der Betrachtung, dass man in Liga 4 immer junge Schiris haben wird, die sich entwickeln wollen und nach oben wollen, sehe ich das fast 1:1 auch so.

Es ist wirklich - leider hört man das auch in Spielkommentaren der oberen Profiligen vermehrt ( mit zb Sätzen wie " Das war zu wenig, um zu pfeifen " oder " Wenn er fällt, gibt es den Freistoß /11m, aber so dann eben nicht.") - schizophren, dass es einem Schiri NICHT reicht, Foul zu pfeifen, nur weil der jeweilige Spieler sich nicht theatralisch fallen lässt. Sondern versucht weiter zu spielen, obwohl er gefoult wird.

Ich kann den Unmut vieler Fans nachvollziehen.

Und man sollte sich verbandsseitig auch einmal die Frage stellen, ob ein unerfahrener Schiri wie Lukawski - und mit 37 Spielen Liga 4 in 4 Jahren und ansonsten Einsätzen im Jugendbereich ist der für mich unerfahren - in eine Ansetzung bei einem Ligaspitzenspiel gehört.

Das innerhalb 14 Tagen 2 Schiris in Erfurt links rausgeführt werden müssen, weil das Stadion tobt und reihenweise umstrittene Entscheidungen dabei waren, sollte auch dem Verband zu denken geben.
Die Leistung von Lukawski ist für mich auf vielen Ebenen irgendwo zwischen Note 4 und 5 angesiedelt.
Was er definitiv in diesem Spiel nicht hatte, war Konsequenz in der Beurteilugn beidseitig und Fingerspitzengefühl. Dazu einen Linienassistenten ( Haupttribünenseite) , der streckenweise ebenfalls überfordert war und wahrnehmbare Ereignisse nicht gesehen hat oder schlicht ignorierte.

Diese Betrachtung völlig unabhängig davon, dass ich es sehr kritisch in der Tendenz sehe, dass inzwischen die Trainerbank permanent tobt ( das geht so nicht) und unsere Spieler auf dem Platz sich zu oft in Diskussionen verwickeln lassen oder in nichtsbringende Aktionen. Sagt sich sicher leicht.
Jedoch muss die Energie wieder aufs eigene Spiel geführt werden.
Schiri hin oder her.

@guerti - das Foul an Ugondo passierte, bevor der Ball im Aus war und der Linienassi in Folge Einwurf HFC anzeigte und das Foul schlicht ignorierte. Deswegen dann auch die Rudelbildung.
Und nein - es ist dem Hauptschiri nicht verboten (auch nicht von Regeln), da Wertungen vorzunehmen zu beiden Sachverhalten.
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(25.08.2025, 10:35)Henry schrieb: Geht uns doch fast allen so. Im Stadion hätte ich den Schieri auf den Mond oder noch weiter schießen wollen. Im Nachhinein und dem mehrmaligen Betrachten der strittigen Szenen bleiben für mich zwei 50/50 Situationen (RK gg. Boboy, Elfer) und der klar falsche Einwurf vorm 1:2. ...

Ja, da gebe ich dir schon recht -> es sind auch in diesem Spiel recht wenige eindeutige Fehlentscheidungen, sondern viele "kann man so sehen"-Entscheidungen.
Gefühlt wird in solchen Situationen in dieser Saison bisher eher gegen den RWE entschieden wiedafür. Ist das jetzt so eine "Phase" oder wirklich die große Weltverschwörung - ich weiß es nicht!
Fakt ist für mich, dass der Mannschaft im Moment auch das notwendige "Glück" in solchen Situationen fehlt.
Aber wie sagt man - im Leben gleicht sich immer alles irgendwie aus...
Schau´mer mal...
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Zum Thema Schiris: Weil das Stadion tobt (und auch ich zähle mich häufiger dazu), muss der Schiri nicht unbedingt schlecht gewesen sein. Ein Fußballstadion ist, glaube ich, so ziemlich der letzte Ort, wo man objektive Fairness seitens der Zuschauer erwarten darf. Das dann aber auch zurecht, meines Erachtens. Hier ist jede Menge Herzblut im Spiel - und das ist auch gut so. Dennoch müssen wir uns NACH dem Spiel, mit niedrigerem Puls nüchtern fragen, ob die Niederlage wirklich am Schiri lag? Meiner Beobachtung ist so etwa mega selten der Fall. Ich muss einfach in ein Fußballspiel mit einpreisen, dass in den Ligen ohne VAR, ein Mensch (!!!) binnen einer Zehntel Sekunde (!!!) eine Situation bewerten muss und dabei immer auch ggf. einen Fehler macht - zumal bei einer Realgeschwindigkeit des Spiels, die du erst wirklich auf dem Platz selbst erlebst. Damit muss ich rechnen. Das gehört zum Spiel dazu! In einem anderen Spiel bin ich der Glückliche dafür. Und ich habe schon oft genug im SWS gesessen und die rechte Hand geschüttelt bei dem Glück, was wir hatten, einen Elfer zu bekommen. Ich bewundere grundsätzlich eher Schiris, wie sie sich 100 Minuten auf jede Spielszene fokussieren können. Da fallen oft Pfiffe für Dinge, die ich selbst aus der Halbvogelperspektive überhaupt gar nicht wahrgenommen habe. So, nun genug der Schleimerei! zwinker Am letzten Samstag fand ich konkret den Schiri "ok", "richtig gut" aber auch nicht. Sei es drum. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass der Schiri uns nicht das Spiel verloren hat. Das waren wir selbst. Das Ding wurde vercoacht. Da bin ich bei Guerti.
Zum Spiel noch einmal: Ich habe schon in der Hz geschrieben, dass Awoudja für mich ein Sicherheitsrisiko war. Das waren keine guten Spieleröffnungen. Zudem hat er wie gesagt auch keinen Blick für die rechte Seite. Immer nach links. Und dort "klingelte" es dann auch. Das muss ich doch als Trainer sehen. Huhuh! Mit diesem Klein/Klein von hinten raus hat er uns doch schon die gesamte Saison 23/24 versemmelt. Wie kann ich auch nur auf den Gedanken kommen, im Heimspiel (!!!) gegen Halle den den Catenaccio wiederzubeleben? Wer, wenn nicht u.a. wir, soll den Halle zu hause bei sich die Punkte wegnehmen! Da muss mutig, mit Herz, Auge und Verstand gespielt werden; tapfer nach vorn und nicht so ein "Angsthasenfußball". Das Spielergebnis geht, um es auf den Punkt zu bringen, auf des Trainers Kappe und nicht auf Schiris.
Zum Thema Trainer/Emotionen: ich finde Emotionen gehören zum Spiel dazu. Ich habe noch nie verstanden, dass Trainer, die emotional mitgehen, von mir aus auch meckern und lamentieren, die Hände über den Kopf zusammenschlagen, mit den Fäusten auf den Rasen trommeln etc. bestraft werden. Warum? Lass sie doch. Sollen doch alle froh sein, dass es noch Leidenschaft gibt. Was anderes sind ggf. Vogel zeigen, oder gar den Finger... oder Beleidigungen. Wie kann man sich einen Fußball wünschen, wo der Trainer bzw. Spieler der "benachteiligten" Mannschaft ruhig und gelassen die Entscheidung hinnehmen, nickend - ohne Emotionen zu zeigen. Was für eine Sterilität! Also hier bin ich dann bei Fabian Gerber!
So nun genug zum Samstag von mir: Ich hoffe, die Mannschaft hat aus dem Spiel gelernt und wir bügeln AGL eins über morgen. Hoffen wir mal!
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