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Ehemalige Rot-Weiße: Was macht eigentlich...
(Gestern, 19:39)Aik schrieb: Und wenn er sich arrogant hinstellt und meint, er hätte die Insolvenz schneller durchgebracht -> warum hat er sie dann nicht bereits 2-3 Jahre eher losgetreten?
Ich behaupte mal,wenn Rombach weiter an der Macht geblieben wäre, dann wäre man nie in eine geregelte Insolvenz gegangen und über die Folgen will ich gar nicht nachdenken...


…..und sich am Elend anderer bereichern -> wie jeder Insolvenzverwalter...

Eine Behauptung die du natürlich begründen kannst…..
Kann es sein, dass er gehofft hat, die Karre aus dem Dreck zu ziehen? Finanziell wäre es für ihn lukrativer gewesen 2-3 Jahre früher die Insolvenz anzumelden. So hat er selbst noch viel Geld bei RWE gelassen …..

Als wenn der Beruf eines IV in unserer Gesellschaft der einzige wäre, der sich am Elend anderer bereichert…
Die ganze heutige Gesellschaft ist so aufgebaut.
So funktioniert der KAPITALISMUS. Im großen wie im kleinen.
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Ich finde deine Äußerungen zu Rombach unschön und nicht gerechtfertigt. Sicher hat er auch Fehler gemacht aber er hat alles versucht, RWE in Liga 3 zu halten bzw. in Liga 2 zu führen. Das hat dann nicht ganz gereicht. Natürlich wächst nach 4 Millionen der Schuldenberg weiter, wenn man alles versucht um in Liga 2 zu kommen. Ob das nun richtig war ist fraglich, aber unter den Umständen damals hätten wir einen Investor gebraucht, der kam aber nicht. In Liga 3 war es fast unmöglich damals keine Schulden zu machen, das ist für viele eine Pleiteliga. Und ja, er hätte uns sicher durch die Insolvenz gebracht. Reinhardt war unfähig, das kann man sagen und ist nicht arrogant.
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(Gestern, 21:49)Hoffi schrieb: Liga 3 war es fast unmöglich damals keine Schulden zu machen, das ist für viele eine Pleiteliga.

hört doch endlich mal auf solchen schaiß zu schteiben! man muss einfach nur fähige leute zum wrtschaften haben. der eine kanns, der andere eben nicht. wars in der oberliga oder isses jeze in der regio finanziell besser?
dynamo hat in der dritten liga gewinne erwirtschaftet, das eigenkapital erhöht. sogar mehr als gedacht. also kommt ni immer mit diesem ammenmärchen daher.
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(Gestern, 22:23)Fachpublikum schrieb: hört doch endlich mal auf solchen schaiß zu schteiben! man muss einfach nur fähige leute zum wrtschaften haben. der eine kanns, der andere eben nicht. wars in der oberliga oder isses jeze in der regio finanziell besser?
dynamo hat in der dritten liga gewinne erwirtschaftet, das eigenkapital erhöht. sogar mehr als gedacht. also kommt ni immer mit diesem ammenmärchen daher.
Naja, ohne den jahrelangen Zuschuss der Stadt Dresden ( ja, ich weiß über städtische Unternehmen natürlich ) hätte Dynamo in Liga3 auch wirtschaftliche Probleme bekommen
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(Gestern, 21:49)Hoffi schrieb:  aber unter den Umständen damals hätten wir einen Investor gebraucht, der kam aber nicht. 


Ein Investor konnte seinerzeit gar nicht kommen, da es noch keine GmbH gab. Eine Auslagerung wäre vielleicht eine Chance gegewesen. Rombach wollte das ja. Bevor rombach abgestzt wurdewar es doch nur noch ein erbärmliches Trauerspiel. Sportlich und finanziell war rot-Weiß ein Wachkomapatient. Wer sollte das noch sponsoren? Am Ende ist es aber gut so wie es gelaufen ist. Auch wenn wir vielleicht das schlimmste insolvenzverfahren ever ertragen mussten. Unterm Strich stehen wir jetzt besser da. Zuschauer, Mitgliedszahlen, Image. Die Perspektive stimmt, auch wenn es natürlich auch jetzt einiges zu kritisieren gibt.

Papa hat recht. Rombach polarisiert noch heute. Ich habe seinerzeit im Parksaal gegen seine Entlastung gestimmt und meine mich zu erinnern, dass zweimal ausgezählt wurde. Trotzdem hat er unbestreitbar Verdienste. Wenn jemand lange Zeit eine Führungsposition inne hat, gibt es immer Licht und Schatten.
Wahrscheinlich kam das Gespräch zu früh, um Rombach nur als Zeitzeugen zu interviewen. Das ganze Gespräch war mir zu unkritisch. Unglaublich interessant war es trotzdem.
Einen etwas bockigen Eindruck hat Herr Rombach trotzdem gemacht. Vielleicht sollte man der Fairness halber auch andere Personen zu Wort kommen lassen. Was macht eigentlich Frank Nowag? Unterstützt er oder eine seiner Firmen Rot-Weiß noch? Oder spielt er auch die beleidigte Leberwurst? Die Pressekonferenzen waren seinerzeit mit Keymedia besser...
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(Gestern, 19:39)Aik schrieb: Und wenn er sich arrogant hinstellt und meint, er hätte die Insolvenz schneller durchgebracht -> warum hat er sie dann nicht bereits 2-3 Jahre eher losgetreten?

Zumindest hätt es einen Interessenkonflikt gegeben. Er war ja selbst Gläubiger. Da hätte Herr Alles auch mal nachhaken können. Und dann behauptet er, wenn die Insolvenz in Eigenregie, natürlich vollkommen problemlos, abgelaufen wäre, hätte er sein Amt zur Verfügung gestellt. Naja. Ich bin froh, dass Nowag damals über Nacht die Insolvenz angemeldet hatte. Aber das ist alles Schnee von vorgestern und wir sollten froh sein, dass wir diese ewige Schuldenlast los sind und wir neu durchgestartet sind. Und wenn jetzt der eine oder andere Ex sein Rot-Weißes Herz vergessen hat, bitte.
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Man kann ja über alles geteilter Meinung sein aber die Art und Weise ,wie Nowag und Kästner Rombach rausgeworfen haben, hat mMn dem Verein großen Schaden zugefügt. Wenn man so etwas macht, muss man ein tragfähigen Konzept in der Hinterhand haben, vor allem in der Situation, in der RWE damals war. Wie sich schnell herausgestellt hat, hatten die garkeinen Plan.
In dieser Zeit ist unser mühsam und teuer aufgebautes NLZ einfach vor die Hunde gegangen, ohne dass es jemanden interessiert hätte.
Die Krönung von allem war, dass mit Geld aus dem NLZ, Profis bezahlt wurden. Ein Wunder, dass da der DFB wirklich alle Augen zugedrückt hat.
Über diesen Vorgang kann man also alles sein, nur nicht froh....
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Dieser Griff in die Kasse des NLZ war doch - so meine ich mich zu erinnern - "notwendig", weil Rombach das RWE-Geschäftskonto blockierte (Pin nicht rausgab o.ä.). 
Wenn Rombach und Goss erzählten, sie haben den Verein 2005 in der Annahme von viel weniger Verbindlichkeiten übernommen und sind in den Folgetagen von der tatsächlichen Höhe überrollt wurden, dann traf das wohl auch auf Nowag und Co. zu -> und da war es noch dramatischer!
Rombach hat ja die tatsächlichen Zahlen lange Zeit für sich behalten und stattdessen ziemlich rumgeeiert. Wir alle waren doch damals, als Stück für Stück die wahre Höhe des Shice-Bergesans Tageslicht kam geschockt - und ich glaube, so ging es auch Nowag...
Ich glaube schon, dass er einen Plan und auch entsprechende Unterstützer hatte, aber als das ganze rombachsche Desaster dann am Tageslicht lag, machte alles weitere Geld reinpumpen einfach keinen Sinn mehr!
Und dass das ganze NLZ "vor die Hunde gegange" ist - man muss es in der damaligen Gesamtkonstellation sehen : Der gesamte Verein war damals tot! Ich glaube, damals konnte Nowag nur Tag für Tag um das nackte Überleben des Gesamtvereins kämpfen -> das NLZ rückte da eigentlich zwangsläufig in den Hintergrund...
Wie der Nordthüringer schon sagte -> das Interview war schon etwas zu "brav" und ich hätte gerne mal gesehen, wie Rombach sich zu der Geschichte seiner Demission im Zusammenhang mit der damaligen Sichtweise von Nowag geäußert hätte...
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Rombachs Ego stand ihm zu oft im Weg.
Aber was du machst, ist alles was er getan hat, schlecht zu machen/ schlecht zu reden. Seine ehrliche Arbeit für den Verein blendest du wissentlich aus!
Bin mir sicher, dass ein Nowag, wenn er 2005 Präsident dieses Vereins geworden wäre, letztlich auch in der Insolvenz geendet hätte. Er hatte nur das Privileg erst nach der großen Katastrophe ins Rampenlicht rücken.
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(Vor 1 Stunde)Bärliner schrieb: Bin mir sicher, dass ein Nowag, wenn er 2005 Präsident dieses Vereins geworden wäre, letztlich auch in der Insolvenz geendet hätte. Er hatte nur das Privileg erst nach der großen Katastrophe ins Rampenlicht rücken.

Das ist so nicht richig Nowag hat die uvermeidliche Insolvenz angemeldet. Wie es dazu gekommen ist? Darüber kann man tagelang streiten. Die eigentliche Katastrophe ging ja erst Rombachs Absetzung los. Wenn gleich rot-Weiß schon auf der Intensivstation gelegen hat. Ich werde nie einen Reinhardt Fanclub beitreten. Aber die Unterstellung, er wolle mit Rombach einen Konkurenten aus dem Weg räumen ist auch schon heftig. Ich denke Reinhardt war volkommen überfordert, aber seine Sichtweise wäre in diesem Kontext auch anzuhören.
Ich glaube es ging Nowag nie um etwas anderes als die Insolvenz. Er hatte bei der legendären MV noch irgendetwas von besser zu vermarktenden Spielbällen geredet, aber Ende war aber allen klar wohin die Reise gehen würde und musste.
Als dann spärer Romach seinen Freßkorb als Abschiedgeschenk bekommen hatte, erzählte er etwas von seinem rot-weißen Herz. Das nehme ich ihm nicht ab. War da später nicht mal was mit dem Containerdorf? Warum engagiert er sich nicht wenigstens als Kleinsponsor? 
Die gleiche Frage würde ich übrigens auch Nowag stellen. 2 Firmen... Und ich liege doch richtig, dass er Rot-Weiß null komma nix unterstützt?
Solchen Leuten ist das Ego wichtiger als sie Sache. Die beiden Herren können sich rühig mal ein paar Scheiben von Fuchs abschneiden. Okay, er hat Unruhe in den Verein gebracht und sich zurückgezogen, aber er unterstützt weiterin das NLZ.
Wenn sich jeder potenter Sponsor sofort beleidigt einigelt, wenn es mal nicht nach den eigenen Kopf geht, wird das nie etwas.
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Leute. Es bringt doch nichts sich jetzt so extrem an der Vergangenheit festzuhalten. Schauen wir nach vorne und hoffen das der Verein in Zukunft von fähigen Menschen mit dem gewissen know how in sichere Fahrwasser geführt wird und dort auch weiter schwimmt ohne wieder unter zu gehen.
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@Nordthüringer
Dein Po8sting ist die typische Mischung aus Glauben(nicht Wissen) persönliche Meinung, Vermutung und Unterstellung.
Ich will mich eigentlich nicht daran beteiligen aber zum Kollegen Reinhardt und wie er damals Insolvenzverwalter bei RWE wurde nur so viel.
Der Kreis von Insolvenzverwaltern hier in Thüringen, Erfurt war und ist überschaubar. Jedenfalls kennt man sich untereinander mal mehr oder weniger gut. Ich habe mit zwei von denen beruflich Kontakt gehabt und beide wussten über den Fall von RWE gut Bescheid. Die Darstellungen, die RR über dieses Verfahren, über die persönliche Motivation des Insolvenzverwalters, über die Qualität, über die Art und Weise öffentlich geäussert hatund auch die Aussage von RR, dass er das Verfahren in Eigenregie in einem überschaubaren Zeitraum über die Bühne gebracht hätte, wurden von diesen Juristen bestätigt. Über dieses Verfahren schüttelt jeder nur den Kopf.
Dafür spricht ja auch, dass der IV Spiekermann nur ein paar Monate gebraucht hat um das Verfahren in die richtige Richtung zu bewegen.
Und auch das hat übrigens RR schon Monate vorher genau so vorher gesagt.
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Reinhardt war überfordert, das wissen wir alle. Wir hatten Pech mit ihm. Aber deine wie immer gut informierten Kontakte wissen also, dass Reinhardt mittels dieses unseeligen Insolvenzverfahrens einen Konkurenten aus dem Wege räumen wollte? Da frage ich mich wieso das keine rechtlichen Folgen für ihn hatte. Reinhardt praktiziert ja noch wie vor.
Für mich hat Rombach mit dieser Äußerung verbal nachgetreten, was kein guter Chrakterzug ist. Man hatte ja öfter gehört, dass Rombach "emotional" werden konnte. Das weiß doch jede Politesse...
Wenn sein rot-weißes Herz wirklich größer als sein Ego wäre, hätte er sich von der Aufbruchstimmung anstecken lassen und seinen bescheidenen Beitrag dazu geleistet. Und wenn sich ehemalige Gegner die Hand reichen würden, wäre das auch ein Signal an die Öffentlichkeit. Aber wie gesagt, Nowag (und anderen) und anderen unterstelle ich Ähnliches. Meine Meinung.
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Kein Mensch, RR nicht und ich auch nicht, haben jemals behauptet, dass Reinhardt RR "aus dem Weg räumen wollte".
Das ist überhaupt nicht möglich, wie sollte das gehen?
Aber er hatte keinerlei Erfahrung mit einem IV eines Profivereins und überhaupt keine Ahnung, wie ein Verein funktioniert. Er hat sich aber sehr sehr offensiv um dieses Mandat beworben.
Die Fakten ( mehr als 100 Verfahren gegen RR persönlich) lassen ja durchblicken, dass es hier scheinbar um eine persönliche Animosität ging.
Er hat den Verein, Angestellte, Sponsoren dazu benutzt. Und er hat verloren. Reinhardt hat Mitarbeiter verloren und sein Ruf ist beschädigt.
Rechtliche Folgen gab es ja auch für ihn, wenn ich mich richtig erinnere. Möglicherweise läuft da auch noch was.
Dass RR sich momentan leider zurückhält, was RWE betrifft, ist leider nachvollziehbar (zumindest für mich).
Für mich ist er ein Rot-Weißer durch und durch.
Er ist nach wie vor ordentliches Mitglied, während zum Beispiel andere ehemalige Präsidenten ihre Mitgliedschaft ziemlich schnell nach ihrem Engagement auch wieder gekündigt haben oder einfach keine Beiträge zahlen
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