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Regionalligen 2025/26 - alles zum Thema
(Gestern, 18:12)Papa schrieb: Würzburg ist ja noch fein oder Schweinfurt. Aber es gibt ja dann auch noch Burghausen, Pfullendorf etc.pp

Burghausen war auch zu unseren Drittligazeiten schon dabei. Also in dem Fall nichts Neues. Am Ende ist (mir) die Aufteilung der Staffeln völlig Banane. Entweder ich stehe am Ende der Saison ganz oben oder nicht. Und die ganzen Berliner Vereine in der aktuellen Zusammensetzung unserer Staffel sind nun auch nicht gerade ein Attraktivitätsmerkmal, wenn es um eine solche Kategorie gehen sollte. Mag sein, daß organisatorische Überlegungen (Anfahrtswege, Anstoßzeiten, Derbys etc.) eine Rolle spielen sollten. Sobald man mal wieder in Liga 3 angekommen ist, ist auch das nichts, worüber man auch nur den Bruchteil einer Sekunde nachdenken wird.
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Wir haben eben zig mal Berlin, Eilenburg und Luckenwalde. Pfullendorf hatten wir ja schon früher als Gegner. Und Burghausen war übrigens mal Zweitligist. Duffy, das hat alles recht wenig mit dem Osten zu tun. Einfach mal den Jammerossi stecken lassen. Es geht um die Nahtstelle vom Leistungsfußball zum Amateurfußball. Da wurde schon vor der Wiedervereinigung auf beiden Seiten der Mauer herumgedoktort.

Im Westen gab es nicht nur Relegationen, sondern ganze Aufstiegsrunden:

Aufstieg zur 2. Fußball-Bundesliga – Wikipedia

Im Osten gab eine Weile 5 Staffeln DDR Liga und eine Aufstiegsrunde.
Mit der zunehmenden Professionalisierung des Fußballs wurde das Problem eben immer nach unter weitergerreicht

Und ich wette, die Statistiker hier können noch eine Menge mehr berichten. Es gibt Überlegungen, die Zusammensetzung der Staffeln mit KI jährlich festzulegen. Also ich wäre für jede löung dankbar, in der alle Meister aufsteigen.
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https://share.google/2l5vmNZSSuflSjlTy

Das ist ja unglaublich, was dahinter den Kulissen abgeht. Der Vertreter des DFB, Hartmann, der selbst den Vorschlag des Kompassmodells eingebracht hat, kuscht jetzt vor den Verbänden. Wie will man diesen Filz auflösen? Da kann man ja nur resignieren.
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Regionalliga-Reform: Dem Westen geht es gegenüber dem Osten um Machterhalt - Die Erwartungshaltung an die Arbeitsgruppe Regionalliga-Reform ist gro...
... unglaublich. Das sind ja Zustände wie in einer Bananenrepublik. Der Unterbau zur RL wäre auch betroffen.Zu wessen Lasten wohl? Siehe Artikel.
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Mal ganz ehrlich, am Ende haben doch die Vereine die größte Macht, oder? Wäre es nicht eine Möglichkeit einfach zu streiken, wenn tatsächlich das Regionenmodell beschlossen wird?

Einfach mal den Spielbetrieb einstellen? Klar, ist schwierig umsetzbar, weil da auch viele Kosten dranhängen bzw. es da sicher auch eine Spielordnung gibt, aber es kann doch nicht sein, das man diese Sch.eisse einfach so ertragen muss?

Irgendwo muss man sich doch zur Wehr setzen und das nicht einfach so hinnehmen.
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Genau diese Machtkämpfe habe ich erwartet. Zum Schluss passiert wieder gar nichts. 
Man sollte die 3.Liga einfach auf 21 aufstocken und es gibt 5 direkte Aufsteiger und Absteiger. So kann jeder Verband in der Regionalliga sein eigenes Süppchen weiter kochen.
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Ich stimme @Duffy ja selten zu, aber hier hat er m. M. n. Recht. Der "Osten" wird untergebuttert, genauer gesagt der NOFV.

Das Kompassmodell ist für alle Vereine am fairsten. Die einzigen Leidtragenden sind die Absteiger durch die Mannschaftsreduzierung, die es ohnehin geben wird und die Hessischen und Thüringer Vereine. Die werden immer mal hin- und hergeschoben, wenn das Kompassmodell durchgesetzt wird. Alle Vereine können sich darauf verlassen, optimale Fahrtstrecken zu haben (optimal = keiner kann kürzer fahren, ohne dass ein anderer weiter fahren muss). Ja, auch da gibt es mal weite Strecken,  und ja, die Mitteldeutschen Vereine haben wahrscheinlich weitere Strecken, als die Vereine im Ruhrgebiet, aber im Schnitt ist es kostentechnisch die beste Lösung.

Was die Ostdeutsche Allgemeine schreibt, ist zutreffend. Weniger Aufsteiger aus dem Osten mit mehr Aufsteigern z. B. aus Bayern. Natürlich wird "der ehemalige Osten" dadurch nachhaltig geschädigt und diskriminiert.

Gerade über Bayern wird m. M. n. viel zu wenig gesprochen. Eine Dreiklassenliga, in der in großem Maße semiprofessionelle Dorfvereine überwiegen, gepaart mit einer Handvoll ehemaligen Bundes- und Zweitligisten auf absteigenden Ästen und 2-3 Mannschaften mit sportlichen (Aufstiegs-)ambitionen. Die müssen ja fast betteln, um einen sportlich ausgetragenen Aufstiegskampf zu führen, weil die wenigsten Vereine in die 3. Liga hoch wollen. Zudem haben sie 3 Monate Winterpause (geplant), weil die Sportstätten Fußballspielen nicht zulässt. Dieser Verband braucht keine eigene Regionalliga. Aber statt Bayern schlägt das 4-ReLi-Modell vor, die zuschauerstärkste Liga, in der fast die Hälfte der Mannschaften Ambitionen für die 3. Liga hat, zu zerschlagen? Damit dann halb Deutschland eine Regionalliga hat, während Bayern, "West" und Süd-West jeweils eine haben?

Bei allem Verständnis für Machterhalt und egozentrische Weltbilder - dass die Teilung der RLNO eine gute Lösung ist, dem ist nicht zu helfen. Das einzige (!) Argument des Westens/Süd-Westens ist, dass da mehr Vereine gemeldet sind, als in den anderen Regionalverbänden. Die Argumente, die für die "Ostvereine" sprechen, werden überhaupt nicht gewichtet: Zuschauerzahlen (Spitzenreiter), Ambitionen (ähnlich hoch, wie in West und Süd-West), wirtschaftliche Stabilität (im Vergleich zu West mit zahlreichen Rückzügen/Insolvenzen in den letzten Jahren), sportliche Konsistenz der Vereine, ...

Man sollte vielleicht auch darüber nachdenken, für wen diese Regionalligen sind: Für Fans, für Vereine, für Spieler, für Trainer und für Schiedsrichter. Nicht für Verbandspräsidenten, denen es nur darum geht, ihr Ego zu pflegen.

(Vor 8 Stunden)Puffbohne schrieb: Mal ganz ehrlich, am Ende haben doch die Vereine die größte Macht, oder? Wäre es nicht eine Möglichkeit einfach zu streiken, wenn tatsächlich das Regionenmodell beschlossen wird?

Einfach mal den Spielbetrieb einstellen? Klar, ist schwierig umsetzbar, weil da auch viele Kosten dranhängen bzw. es da sicher auch eine Spielordnung gibt, aber es kann doch nicht sein, das man diese Sch.eisse einfach so ertragen muss?

Zumindest könnte man die ersten 4 Minuten das Spielen einstellen. Auf allen Plätzen, alle Vereine der Regionalliga an einem Spieltag.


Was heimlich, still und leise zudem beschlossen wurde: Nicht zur Saison 27/28, sondern erst 28/29 soll das neue Modell kommen. Heißt: eine weitere Saison mit einem Meister, der nicht aufsteigt.
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@Puffbohne
Scheint nicht so einfach zu sein. Der Präsident vom Norddeutschen Fußballverband steht ja scheinbar bei seinen eigenen Vereinen sowieso schon eine Weile in der Kritik wegen diverser Dinge. Und trotzdem ist er nach wie vor Präsident UND bezieht auch in dieser Sache einen Standpunkt, der konträr zum Standpunkt der Mehrheit seiner Vereine steht.
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Ja es muss ja eine Möglichkeit geben, sich diesem Gebaren der Sesselfurzer zur Wehr zu setzen. Was wollen die Herren der Schöpfung denn machen, wenn die Vereine streiken? Klappt doch im Arbeitssektor auch.

Der Arbeitsgruppe/Interessengemeinschaft sind mehr oder weniger die Hände gebunden. Sie haben alles erdenkliche getan. Mehr geht nicht. Die Vereine dürfen dieses Schmierentheater nicht einfach so hinnehmen.
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Das KI gestützte Kompassmodell ist unter den Fans konsenzfähig. Wenn sich Strukturen über die Jahre verfestigen entsteht allerdings eben Filz. Da scheinen einigen Funktionären ihre Sessel wichtiger zu sein als der Sport. Dieses Regionen-Modell bekommt ja überall schlechte Presse. Die Alpenprawda, äh die Süddeutsche nennt es einen Schlechten Scherz. Allerdings sehe ich auch mit dem Regionen-Modell trotzdem bessere Chancen die 4. Liga zu verlassen als im Moment. Praktisch würde es für uns vielleicht gar keinen soo großen Unterschied machen. In beiden Modellen bekämen wir es mit neuen Gegnern zu tun.
Sportlich, fantechnisch und wahrscheinlich auch wirtschaftlich dürft das Kompassmodell kaum Verlierer erzeugen. Außer ein paar Funktionäre... Faninitiativen haben schon an anderer Stelle Erfolg gezeigt. Also dranbleiben. Oder noch besser: "Einfach" aufsteigen.
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Wo ich dir Recht gebe, Nordthüringer: Außer Halle würde mir keine Mannschaft aus der RLNO fehlen, wenn man Sachsen und Thüringen zu Bayern dazu geben würde.

Und wenn man dann 5 Jahre in die Zukunft blickt, denke ich, dass sich die Sachsen/Thüringer nicht vor den Bayern verstecken müssen und sich das auch zahlenmäßig abzeichnen wird.

Interessanter finde ich das ganze für die Oberliga. Ich sehe wenige Teams in Thüringen und Sachsen, die tatsächlich regionalligatauglich sind.
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Genau, Meuselwitz beispielsweise hat übrigens auch auch schon wieder eine andere Sichtweise. Sie haben keine Ambitionen auf Liga 3 oder fürchten höhere Resekosten. Nahtstelle Profis-Amateure eben (Sofern man den ZFC als Amtauerverein sehen will)
In der Regioalliga Bayern verzichtet man übrigens auch gern mal auf den Aufstieg...Oder wenigstens stritt man darüber.
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(Vor 8 Stunden)Puffbohne schrieb: Mal ganz ehrlich, am Ende haben doch die Vereine die größte Macht, oder? Wäre es nicht eine Möglichkeit einfach zu streiken, wenn tatsächlich das Regionenmodell beschlossen wird?

Einfach mal den Spielbetrieb einstellen? Klar, ist schwierig umsetzbar, weil da auch viele Kosten dranhängen bzw. es da sicher auch eine Spielordnung gibt, aber es kann doch nicht sein, das man diese Sch.eisse einfach so ertragen muss?

Irgendwo muss man sich doch zur Wehr setzen und das nicht einfach so hinnehmen.

Man müsste gar nicht so weit gehen. Würde schon mega wirken, wenn in allen Spielen beide Mannschaften für 5 Minuten das Spielen einstellen und still auf dem Platz stehen. Müsste ziemlich regelkonform sein.
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(Vor 8 Stunden)Twinix schrieb: Genau diese Machtkämpfe habe ich erwartet. Zum Schluss passiert wieder gar nichts. 
Man sollte die 3.Liga einfach auf 21 aufstocken und es gibt 5 direkte Aufsteiger und Absteiger. So kann jeder Verband in der Regionalliga sein eigenes Süppchen weiter kochen.

Eine andere echte Lösung gibt es nicht und sie kostet obendrein Nichts.
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Man kann das Gebaren doch nicht einfach so hinnehmen. Da muss was passieren. Der DFB kann da doch als Dachverband nicht einfach nur zugucken.
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